Auf kurze Distanz (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Foley |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-04-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.347.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Brad Whitewood ist ein junger Mann aus der Provinz, der mit kleineren Delikten bereits Erfahrungen gesammelt hat. Was ihm fehlt, ist Geld – genug, um seinem eintönigen Alltag zu entkommen und die Kleinstadt hinter sich zu lassen. Sein Ziel ist der eigene Vater, ein versierter Dieb, der sein Geschäft versteht und an der Spitze einer kriminellen Familienbande steht. Brad will werden wie er.
Der Vater erweist sich als verführerisch und zugleich unheimlich. Er versteht es, das Leben jenseits des Gesetzes auf seltsame Weise anziehend wirken zu lassen, und der Sohn lässt sich darauf ein. Der Wendepunkt kommt, als Brad mitansieht, wie sein Vater einen Menschen kaltblütig tötet. Von da an begreift er, dass er in etwas hineingeraten ist, das ihn übersteigt, und dass der eingeschlagene Weg in eine Sackgasse führen könnte.
Entstehungsgeschichte
James Foley inszenierte das Kriminaldrama, das 1986 entstand. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und lehnt sich an das Leben des Mörders Bruce Johnston an. Sean Penn spielt den Sohn, Christopher Walken den Vater; daneben gehören Mary Stuart Masterson und Chris Penn zur Besetzung. Zugänglich ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen ineinander, und die Gewichtung ergibt sich aus der Anlage des Stoffs: Im Mittelpunkt steht weniger ein einzelnes Verbrechen als eine Beziehung. Ein Sohn sucht Anerkennung bei einem Vater, der sie ihm nur um den Preis der Mittäterschaft gewährt. Daraus bezieht die Geschichte ihre Spannung, denn jede Annäherung zieht Brad tiefer in eine Welt, deren Regeln der Vater bestimmt.
Der Bezug auf reale Taten verschiebt den Blick zusätzlich. Wo die Handlung auf wirkliche Ereignisse zurückgeht, verbietet sich eine spielerische Überhöhung der Gewalt; sie erscheint als Bruchstelle, an der die Faszination für den Vater kippt. Die beiden zentralen Figuren tragen dieses Duell zwischen den Generationen, während das Umfeld den familiären und kleinstädtischen Rahmen bildet.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 Punkten liegt der Film im soliden oberen Mittelfeld. Die Bewertung stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare, aber nicht zufällige Grundlage. Seit dem Erscheinen sind 40 Jahre vergangen.
Im Krimigenre gehört der Film zu jenen Werken, die das Verbrechen aus dem Inneren einer Familie heraus erzählen. Der Reiz liegt nicht im Rätsel um einen Täter, sondern in der Frage, wie weit ein junger Mensch einem Vorbild folgt, das sich als gefährlich erweist. Diese Perspektive trägt unabhängig davon, wann die Geschichte entstanden ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sean Penn als Bradford 'Brad' Whitewood Jr.
- Christopher Walken als Bradford 'Brad' Whitewood Sr.
- Mary Stuart Masterson als Terry
- Chris Penn als Thomas 'Tommy' Whitewood
- Millie Perkins als Julie
- Eileen Ryan als Grandma
- Tracey Walter als Uncle Patch Whitewood
- David Strathairn als Tony Pine
- J.C. Quinn als Boyd
- Candy Clark als Mary Sue
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