Auf dem Eis (1935)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ben Sharpsteen |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie |
| Laufzeit | 7 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1935-09-28 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (105 Stimmen) |
Worum es geht
Ein zugefrorener See wird zur Bühne für einen munteren Wintertag. Während ein kleiner Mäuserich seiner Freundin das Schlittschuhlaufen beibringt, versucht ein tollpatschiger Hund, Fische mit Tabak aus dem Wasser zu locken, und eine Ente spielt einem anderen Hund einen Streich, indem sie ihm heimlich Schlittschuhe anzieht und ihn so aufs Eis lockt. Die Wege der Gruppe verschränken sich, als sich die Ente an einen Drachen bindet, um schneller über das Eis zu gleiten, und dabei vom Wind über einen Wasserfall getragen wird. Der Hilferuf wird gehört, eine Rettung mit Hilfe eines aufgezogenen Pullovers folgt, und die Landung endet ausgerechnet dort, wo gerade geangelt wird.
Entstehungsgeschichte
Der Kurzfilm entstand 1935 unter der Regie von Ben Sharpsteen. Zur Besetzung der Sprechrollen zählen Pinto Colvig, Walt Disney, Marcellite Garner und Clarence Nash. Eine Altersfreigabe liegt nicht in einer Form vor, die Einschränkungen benennt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation und Komödie zeigt sich in der Anlage der Geschichte klar als Slapstick-Miniatur: Mehrere kleine, parallel laufende Gags – das Angeln mit Tabak, der Schlittschuh-Streich, die Drachenfahrt – werden am Ende zu einer einzigen Pointe zusammengeführt. Diese Struktur aus getrennten Nebenhandlungen, die sich am Schluss kreuzen, ist typisch für kurze Ensemble-Cartoons, in denen mehrere feste Figuren jeweils ihren eigenen komischen Auftritt bekommen, bevor die Handlung sie physisch aufeinandertreffen lässt. Die winterliche Kulisse dient dabei weniger als Schauplatz einer Erzählung mit Entwicklung, sondern als Bühne für eine Reihe von Bewegungsgags, die sich aus der Rutschigkeit des Eises ergeben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld dessen, was von kurzen Animationskomödien dieser Zeit zu erwarten ist. Der Abstand zur Gegenwart ist mit neunzig Jahren beträchtlich, was den Film klar als frühes Beispiel des Genres einordnet, ohne dass sich daraus eine über die Bewertung hinausgehende Einschätzung ableiten ließe. Innerhalb der Kombination aus Animation und Komödie bleibt er ein kleiner, in sich geschlossener Beitrag ohne weiterführende Bezüge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pinto Colvig als Goofy / Pluto (voice) (uncredited)
- Walt Disney als Mickey Mouse (voice) (uncredited)
- Marcellite Garner als Minnie Mouse (voice) (uncredited)
- Clarence Nash als Donald Duck (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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