Asylum (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roy Ward Baker |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6 (203 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der junge Dr. Martin bewirbt sich um eine Stelle als Assistenzarzt in einer psychiatrischen Klinik, die von einem gewissen Dr. Star geleitet wird. Vom Kollegen Dr. Rutheford wird er dem Pfleger Max zugeteilt und muss sich als Aufnahmeprüfung selbst ein Bild machen: Unter den Insassen soll er herausfinden, welcher von ihnen in Wahrheit der inzwischen selbst dem Wahnsinn verfallene Dr. Star ist. Nacheinander hört er die Geschichten mehrerer Patienten – Bonnie, die von zerstückelten Gliedmaßen einer ermordeten Frau berichtet, den Schneider Bruno, der von einem ihn heimsuchenden Schaufensterpuppen-Double erzählt, und Barbara, deren Erzählung von zwei Morden sich als Teil ihrer eigenen gespaltenen Identität entpuppt. Parallel dazu kommt es innerhalb der Klinik zu weiteren Gewalttaten. Martins Ermittlung führt ihn schließlich zu einer Erkenntnis über die wahre Identität Stars, die hier nicht vorweggenommen werden soll.
Entstehungsgeschichte
„Asylum“ entstand 1972 unter der Regie von Roy Ward Baker. In den Hauptrollen sind Peter Cushing, Patrick Magee, Herbert Lom und Britt Ekland zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Anlage der Geschichte als Rahmenerzählung mit mehreren in sich abgeschlossenen Patientenberichten ordnet einzelne Schreckensmomente einer übergeordneten Rätselstruktur unter: Die eigentliche Spannung liegt weniger in einzelnen Schockeffekten als in der Frage, welcher der Erzähler oder Insassen tatsächlich die gesuchte Figur ist. Die Ansiedlung in einer psychiatrischen Klinik macht Wahn und Identitätsverwirrung zum zentralen Motiv, die einzelnen Episoden variieren dabei jeweils eigene Horrormotive wie Zerstückelung, Doppelgängertum und gespaltene Persönlichkeit, ohne dass eine der Geschichten von den anderen abhängig wäre.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich „Asylum“ im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus eine breite oder besonders einhellige Rezeption ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1972 sind über fünf Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des Horrorgenres in eine Phase einordnet, die von Episodenerzählungen mit psychiatrischem Setting geprägt war. Die Besetzung mit Peter Cushing, Patrick Magee, Herbert Lom und Britt Ekland spiegelt eine für das Genre der Zeit typische Zusammenstellung erfahrener Darsteller.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Cushing als Smith
- Patrick Magee als Dr. Lionel Rutherford
- Herbert Lom als Byron
- Britt Ekland als Lucy
- Barry Morse als Bruno
- Charlotte Rampling als Barbara
- Barbara Parkins als Bonnie
- Robert Powell als Dr. Martin
- Sylvia Syms als Ruth
- Richard Todd als Walter
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Verfügbarkeit
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