Arthur Weihnachtsmann (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sarah Smith |
|---|---|
| Genre | Drama, Animation, Familie, Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 151.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.675 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Arthur ist der jüngste Sohn des Weihnachtsmanns. In der Weihnachtsnacht stellt er fest, dass ein Kind in England leer ausgegangen ist: Gwen hat ihr Geschenk nicht bekommen.
Seine Familie hält das für verschmerzbar. Arthur nicht. Gemeinsam mit seinem Großvater und der Elfe Bryony macht er sich mit einem alten Schlitten auf den Weg — über Toronto, über Afrika, quer über den Globus.
Entstehungsgeschichte
Regie führten Sarah Smith und Barry Cook. Das Drehbuch schrieben Peter Baynham und Sarah Smith.
Im Original sprechen James McAvoy den Arthur, Hugh Laurie den Steve Claus, Bill Nighy den Großvater, Jim Broadbent den Weihnachtsmann, Imelda Staunton die Mrs. Claus, Ashley Jensen die Bryony und Eva Longoria die Kommandantin da Silva. Die deutsche Fassung entstand bei Interopa Film in Berlin unter Dialogbuch und Regie von Hilke Flickenschildt; Sebastian Schulz spricht den Arthur, Hans-Jürgen Dittberner den Großvater.
Produziert wurde der Film von Steve Pegram, Peter Lord, Carla Shelley und David Sproxton. Die Computeranimation entstand bei Aardman Animations für Sony Pictures Animation. Die Musik stammt von Harry Gregson-Williams, den Schnitt besorgten John Carnochan und James Cooper.
Der Film dauert 97 Minuten, erschien in 3D und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die Premiere lief am 11. November 2011 in Großbritannien und Irland, der deutsche Start folgte am 17. November 2011; die DVD erschien am 8. November 2012.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee ist eine Verwaltungsfrage. Der Weihnachtsmann wird hier als Großbetrieb gezeigt — mit Technik, Abläufen und Zuständigkeiten. Und in jedem Großbetrieb gibt es Fehlerquoten.
Genau daran hängt der Konflikt. Ein Kind unter Milliarden ist statistisch vernachlässigbar; für Arthur ist es ein Kind. Der Film stellt betriebliche Vernunft gegen eine Haltung, die keine Ausnahme zulässt.
Bemerkenswert ist die Produktionskonstellation. Aardman Animations, bekannt für Knetfiguren, liefert hier Computeranimation — die Firma wechselt das Verfahren, behält aber die Erzählweise.
Dass drei Generationen von Weihnachtsmännern auftreten — Großvater, Vater, zwei Söhne —, macht den Film zusätzlich zu einer Geschichte über Nachfolge.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes verzeichnet über 90 Prozent positive Bewertungen.
Kino.de lobte einen liebenswerten Animationsfilm in 3D als großen Spaß für die ganze Familie. KinderFilmWelt vergab vier von fünf Klappen.
Der film-dienst äußerte dagegen Bedenken: Es sei irritierend, wie die Produzenten den Mythos des Weihnachtsmanns mit viel Aufwand und Verve zerstörten.
Dieser Einwand trifft eine echte Spannung im Film. Wer den Weihnachtsmann als Konzern mit Logistikproblemen zeigt, erklärt das Wunder — und nimmt ihm damit etwas. Ob das ein Verlust ist oder der Preis für eine erzählbare Geschichte, ist die Frage, an der sich die Urteile scheiden.
Bilder








Besetzung & Stab
- James McAvoy als Arthur (voice)
- Hugh Laurie als Steve (voice)
- Bill Nighy als Grandsanta (voice)
- Jim Broadbent als Santa (voice)
- Imelda Staunton als Mrs Santa (voice)
- Ashley Jensen als Bryony (voice)
- Marc Wootton als Peter (voice)
- Laura Linney als North Pole Computer (voice)
- Eva Longoria als Chief De Silva (voice)
- Ramona Marquez als Gwen (voice)
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Verfügbarkeit
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