Armand (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Halfdan Ullmann Tøndel |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-09-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.508.482 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (108 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor den Schulferien geschieht etwas zwischen dem sechsjährigen Armand und seinem gleichaltrigen Mitschüler Jon. Was genau vorgefallen ist, bleibt offen. Für die Schulleitung wiegt der Vorfall dennoch schwer genug, um die Eltern beider Jungen zu einem Gespräch zu laden. Auf der einen Seite steht die alleinerziehende Elisabeth, auf der anderen Jons Eltern Sarah und Anders. Was als sachlicher Austausch zur Klärung der Wahrheit gedacht ist, gerät rasch aus dem Ruder. Eitelkeiten, alte Verletzungen, Eifersucht und Begehren drängen sich zwischen die eigentliche Frage, was zwischen den Kindern geschehen ist, und die Erwachsenen verlieren sich zunehmend in ihren eigenen Konflikten.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2024 und entstand unter der Regie von Halfdan Ullmann Tøndel. In den zentralen Rollen sind Renate Reinsve als Elisabeth sowie Ellen Dorrit Petersen, Endre Hellestveit und Thea Lambrechts Vaulen zu sehen. Freigegeben ist "Armand" ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte spielt fast vollständig innerhalb eines einzigen Gesprächs an einem einzigen Ort, was dem Drama eine kammerspielartige Enge verleiht. Dass der eigentliche Vorfall zwischen den Kindern nie eindeutig geklärt wird, verschiebt den Fokus konsequent von der Tat auf das Verhalten der Erwachsenen. Der satirische Grundton, mit dem das Elterngespräch grundiert ist, deutet an, dass es dem Film weniger um eine klassische Aufklärungsgeschichte geht als um eine Entlarvung: das, was als gelebte Werte von Offenheit und Fairness auftritt, entpuppt sich als Fassade aus Loyalitätsdruck und verdeckter Härte. Die Besetzung mit vier erwachsenen Hauptfiguren gegenüber den kaum sichtbaren Kindern unterstreicht, dass die eigentliche Handlung im Erwachsenenkonflikt liegt, nicht im Kinderstreit selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich bislang ein gemischtes, aber nicht ablehnendes Bild ab. Als 2024 entstandener Titel liegt der Film noch nah an seiner Entstehungszeit, eine breitere Einordnung lässt sich daraus nicht ablesen. Innerhalb des Dramagenres positioniert sich "Armand" durch seine Konzentration auf ein einzelnes eskalierendes Gespräch und seinen satirischen Unterton als ein Werk, das gesellschaftliche Fassaden eher seziert als bestätigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Renate Reinsve als Elizabeth
- Ellen Dorrit Petersen als Sarah
- Endre Hellestveit als Anders
- Thea Lambrechts als Sunna
- Øystein Røger als Jarle
- Vera Veljović-Jovanović als Ajsa
- Loke Nikolaisen als Armand
- Assad Siddique als Faizal
- Patrice Demonière als Emmanuel
- Janne Heltberg als Anne Lise
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Verfügbarkeit
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