Arielle, die Meerjungfrau (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Musker |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Fantasy |
| Laufzeit | 83 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 211.343.479 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (8.565 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ariel ist die jüngste Tochter des Meereskönigs Triton und sammelt Dinge, die von oben kommen — Gabeln, Pfeifen, Bücher, deren Zweck sie nicht kennt. Ihr Vater verbietet jeden Kontakt zur Welt über der Oberfläche.
Als sie den Prinzen Eric aus einem sinkenden Schiff rettet, geht sie einen Handel mit der Meerhexe Ursula ein: Beine gegen ihre Stimme, drei Tage Zeit, um von ihm geküsst zu werden. Anders als bei Hans Christian Andersen, wo die Meerjungfrau zu Schaum zerfällt, endet die Sache hier gut — die Vorlage ist deutlich grausamer als ihre bekannteste Verfilmung.
Entstehungsgeschichte
Walt Disney hatte bereits in den 1930ern einen Film mit mehreren Andersen-Märchen erwogen und das Vorhaben verworfen. 1985 stieß Ron Clements auf die Geschichte und entwickelte sie mit John Musker; Jeffrey Katzenberg gab die Herstellung frei.
Entscheidend war Howard Ashman. Der Liedtexter kam vom Broadway und baute den Film nach den Regeln des Musicaltheaters auf — mit einem Lied, in dem die Hauptfigur ihren Wunsch benennt, einem Auftrittsstück für die Schurkin, einer Nummer zum Mitgehen. Alan Menken komponierte. Diese Struktur wurde zur Vorlage für alle Disney-Filme der folgenden zehn Jahre.
Hinter den Kulissen
Es war der letzte Disney-Zeichentrickfilm, der noch weitgehend im klassischen Verfahren entstand, bei dem jede Zeichnung von Hand auf Folie übertragen und bemalt wurde; ab dem nächsten Film übernahm das ein Rechnersystem.
Der Aufwand ist entsprechend: Hunderte Zeichnerinnen und Zeichner arbeiteten daran, Glen Keane und Mark Henn gestalteten Ariel, und für die Unterwasserszenen wurden über eine Million Luftblasen einzeln gezeichnet — so viele, dass ein Teil davon an ein Studio in China ausgelagert wurde. Rechnergestützt entstanden nur einzelne Elemente wie das Schiffswrack und die Schlusstreppe. Das Budget lag bei rund 40 Millionen Dollar.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte in Nordamerika rund 84 Millionen Dollar ein und weltweit über die Jahre rund 235 Millionen. Er gewann zwei Oscars — für die Musik und für "Unter dem Meer".
Er gilt als Beginn der Disney-Renaissance: der Punkt, an dem das Studio nach einem Jahrzehnt schwacher Ergebnisse zurückkam und der Zeichentrickfilm wieder zum einträglichen Geschäft wurde. Howard Ashman starb 1991 an den Folgen von Aids, kurz vor der Premiere von "Die Schöne und das Biest", an dem er ebenfalls gearbeitet hatte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodi Benson als Ariel (voice)
- Samuel E. Wright als Sebastian (voice)
- Pat Carroll als Ursula (voice)
- Christopher Daniel Barnes als Eric (voice)
- Kenneth Mars als Triton (voice)
- Buddy Hackett als Scuttle (voice)
- Jason Marin als Flounder (voice)
- René Auberjonois als Louis (voice)
- Paddi Edwards als Flotsam & Jetsam (voice)
- Ben Wright als Grimsby (voice)
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Verfügbarkeit
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