Aladdin (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Musker |
|---|---|
| Genre | Animation, Familie, Abenteuer, Fantasy, Liebesfilm |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-11-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 504.050.219 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (12.260 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aladdin lebt als Dieb in der Wüstenstadt Agrabah und stiehlt, was er zum Essen braucht. Prinzessin Jasmin flieht aus dem Palast, weil ein Gesetz sie zwingt, innerhalb weniger Tage einen Prinzen zu heiraten. Beide begegnen sich auf dem Markt.
Der Großwesir Dschafar sucht unterdessen jemanden, der eine Wunderhöhle betreten kann, ohne von ihr verschlungen zu werden. Aladdin findet dort eine Lampe mit einem Dschinn, der drei Wünsche gewährt — mit Ausnahmen: kein Töten, keine Toten erwecken, niemanden verlieben lassen. Der Film handelt weniger von der Magie als von Aladdins Entscheidung, sich als jemand auszugeben, der er nicht ist.
Entstehungsgeschichte
Ron Clements und John Musker entwickelten den Film nach ihren Erfolgen mit "Arielle". Eine erste Fassung wurde vom damaligen Studiochef Jeffrey Katzenberg vollständig verworfen — das Team musste den Film in kurzer Zeit neu entwickeln, wobei Aladdins Mutter gestrichen und die Figur älter angelegt wurde.
Robin Williams sprach den Dschinn und improvisierte nach eigener Schätzung sechzehn Stunden Material, aus dem der Film montiert wurde. Er hatte zugestimmt unter der Bedingung, dass seine Stimme nicht zur Vermarktung eingesetzt wird und der Dschinn nicht mehr als ein Viertel des Plakats einnimmt. Disney hielt sich nicht daran, was zu einem jahrelangen Zerwürfnis führte; das Studio entschuldigte sich später öffentlich.
Hinter den Kulissen
Die Figur des Dschinn wurde von Eric Goldberg animiert, der seine Gestaltung an den Karikaturen von Al Hirschfeld orientierte — geschwungene Linien, extreme Verformbarkeit. Die Animation entstand teilweise erst nach Williams' Aufnahmen und folgt dessen Rhythmus.
Der fliegende Teppich war eine der ersten Anwendungen von Computeranimation für ein Objekt mit Musterung: Das Muster musste sich mit den Falten bewegen, was von Hand nicht zu leisten war. Alan Menken komponierte die Musik; sein langjähriger Textdichter Howard Ashman starb während der Produktion, Tim Rice übernahm die verbliebenen Lieder.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 504 Millionen Dollar ein und war der erfolgreichste des Jahres 1992. Er gewann zwei Oscars, für die Musik und für "A Whole New World".
Er gehört zur sogenannten Disney-Renaissance zwischen "Arielle" und "Der König der Löwen". Kritik gab es von arabisch-amerikanischen Verbänden an der Darstellung Agrabahs und an einer Liedzeile im Eröffnungsstück, die Disney nach Protesten für die Videoveröffentlichung änderte. Robin Williams' Dschinn veränderte zudem die Branche: Danach wurden Animationsrollen systematisch mit prominenten Stimmen besetzt — ein Modell, das bis heute gilt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Scott Weinger als Aladdin (voice)
- Robin Williams als Genie / Peddler (voice)
- Linda Larkin als Jasmine (voice)
- Jonathan Freeman als Jafar (voice)
- Gilbert Gottfried als Iago (voice)
- Douglas Seale als Sultan (voice)
- Frank Welker als Abu / Cave of Wonders / Rajah (voice)
- Brad Kane als Aladdin (singing voice)
- Lea Salonga als Jasmine (singing voice)
- Bruce Adler als Peddler (singing voice)
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Verfügbarkeit
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