Any Day Now (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Travis Fine |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-12-14 |
| TMDB-Bewertung | 7 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende der 1970er Jahre in Los Angeles: Rudy Donatello tritt als Drag Queen in einem Club in West Hollywood auf. Nach einer seiner Shows lernt er den Bezirksstaatsanwalt Paul Fleiger kennen, und aus der Begegnung wird eine Beziehung. Als der vierzehnjährige Marco, ein Junge mit Down-Syndrom, von seiner drogenabhängigen Mutter Marianna zurückgelassen wird, weil diese verhaftet wird, nehmen Rudy und Paul ihn bei sich auf. Für Marco werden die beiden zur ersten wirklichen Familie. Doch sobald Behörden von dieser ungewöhnlichen Konstellation erfahren, sehen sich Rudy und Paul gezwungen, um das Sorgerecht und damit um die Zukunft des Jungen zu kämpfen.
Entstehungsgeschichte
Travis Fine führte bei diesem Drama aus dem Jahr 2012 Regie. Die Hauptrollen übernehmen Alan Cumming als Rudy und Garret Dillahunt als Paul, Isaac Leyva spielt Marco, Frances Fisher ist als Marianna besetzt.
Hinter den Kulissen
Schon die Ausgangssituation verbindet mehrere Themenfelder, die selten gemeinsam im Zentrum eines Dramas stehen: eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft in einer Zeit, in der sie gesellschaftlich kaum Anerkennung fand, ein Kind mit Behinderung, das auf familiäre Zuwendung angewiesen ist, und ein Justizsystem, das über die Definition von Familie entscheidet. Die Erzählung ist als Beziehungsgeschichte und zugleich als Gerichtsdrama angelegt, wobei die private Zuneigung zwischen Rudy, Paul und Marco immer wieder auf die Härte institutioneller Regeln trifft. Dass der Film in den späten 1970er Jahren spielt, verstärkt den Kontrast zwischen persönlichem Engagement und dem gesellschaftlichen Klima jener Zeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld dessen, was sich über ein kleineres, aber interessiertes Publikum sagen lässt. Seit dem Erscheinen des Films sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, was seinen Blick auf die Situation queerer Familien am Ende der 1970er Jahre auch aus heutiger Perspektive zu einem historischen macht. Innerhalb des Dramagenres ordnet sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die persönliche Schicksale mit Fragen von Recht und gesellschaftlicher Anerkennung verknüpfen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alan Cumming als Rudy Donatello
- Garret Dillahunt als Paul Fliger
- Isaac Leyva als Marco Deison
- Frances Fisher als Judge Meyerson
- Gregg Henry als Lambert
- Jamie Anne Allman als Marianna Deison
- Chris Mulkey als DA Wilson
- Don Franklin als Lonnie Washington
- Kelli Williams als Miss Flemming
- Alan Rachins als Judge Resnick
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Verfügbarkeit
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