Antikörper (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christian Alvart |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Horror |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-04-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 891.133 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (200 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Berliner Hinterhaus gelingt es einer Spezialeinheit, den Serienmörder Gabriel Engel zu fassen. Kommissar Seiler, der als erfahrener Ermittler an der Festnahme beteiligt war, lässt sich für den Erfolg feiern. Doch fernab der Hauptstadt, im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens, wird zur gleichen Zeit ein kleines Mädchen brutal getötet. Martens reist nach Berlin, in der Hoffnung, dem inhaftierten Engel ein Geständnis zu entlocken, das den Fall in seiner Heimat aufklären könnte. Doch der Gefangene erweist sich als weit gerissener, als der unerfahrene und innerlich labile Martens ahnt, und beginnt ein eigenes, gefährliches Spiel mit ihm.
Entstehungsgeschichte
Christian Alvart führte bei diesem 2005 entstandenen Spielfilm Regie. In den Hauptrollen sind Wotan Wilke Möhring, André Hennicke, Heinz Hoenig und Norman Reedus zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi und Horror deutet auf eine Geschichte hin, die sich nicht mit klassischer Ermittlungsarbeit begnügt, sondern das Verhör selbst zum psychologischen Kräftemessen macht. Dass ein unerfahrener, labiler Ermittler einem berechnenden Täter gegenübergestellt wird, verschiebt den Fokus von der Frage nach dem Wer zur Frage, wie weit sich ein Mensch vom Gegenüber manipulieren lässt. Die Verbindung zweier Tatorte – Berlin und ein abgelegenes Heimatdorf – legt zudem eine Erzählung an, die zwischen zwei Welten und zwei moralischen Ordnungen pendelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 200 Bewertungen zeichnet sich ein solides, aber kein überwältigendes Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film im Kontext eines deutschen Genrekinos verortet, das sich in jener Zeit verstärkt an harten, psychologisch zugespitzten Thriller- und Horrorstoffen versuchte. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Titel als Beitrag, der Krimi-Elemente mit expliziteren Genre-Zutaten verbindet, ohne dass die vorliegenden Daten eine über den reinen Bewertungsschnitt hinausgehende Einordnung zulassen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Wotan Wilke Möhring als Michael Martens
- André Hennicke als Gabriel Engel
- Heinz Hoenig als Commissioner Seiler
- Norman Reedus als Policeman Schmitz
- Ulrike Krumbiegel als Rosa Martens
- Nina Proll als Lucy
- Hauke Diekamp als Christian
- Christian von Aster als Policeman Wagner
- Waltraud Witte als Mrs Herring
- Martin Umbach als Psychiatrist
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Verfügbarkeit
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