Ant-Man and the Wasp (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peyton Reed |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-07-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 140.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 622.674.139 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (14.507 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Scott Lang steht nach den Ereignissen von "Civil War" unter Hausarrest, mit Fußfessel und drei Tagen bis zum Ende der Frist. Hank Pym und seine Tochter Hope van Dyne sind untergetaucht, weil er ohne ihre Zustimmung mit dem Anzug nach Deutschland gereist ist.
Beide holen ihn zurück, weil sie ihn brauchen: Sie bauen einen Tunnel in die Quantenebene, um Janet van Dyne zu finden — Hanks Frau, die vor dreißig Jahren dort verschwand. Gegen sie arbeiten ein Waffenhändler und eine Frau namens Ghost, deren Körper in ständiger Phasenverschiebung ist und die die Technik für ihre eigene Heilung braucht.
Entstehungsgeschichte
Peyton Reed kehrte als Regisseur zurück und hatte diesmal von Beginn an die Verantwortung — anders als beim ersten Teil, den er nach Edgar Wrights Ausstieg kurzfristig übernommen hatte.
Die zeitliche Einordnung war die auffälligste Entscheidung: Der Film erschien zwei Monate nach "Infinity War" und spielt vor dessen Ende, was ihn von der Trauerstimmung des Vorgängerfilms entkoppelt. Erst die Nachspannszene schließt die Lücke. Marvel verwendete diese Konstruktion, um eine Komödie unmittelbar nach einer Niederlage veröffentlichen zu können.
Hinter den Kulissen
Die Größenwechsel wurden gegenüber dem ersten Teil erweitert: Jetzt verändern auch Fahrzeuge und Gebäude ihre Maße. Für die Verfolgungsjagd durch San Francisco baute die Produktion mehrere Fahrzeuge in unterschiedlichen Maßstäben und kombinierte sie mit digitalen Aufnahmen — ein Lastwagen wird zum Spielzeug, ein Koffer zum Hindernis.
Michelle Pfeiffer spielt Janet van Dyne; für die Rückblenden wurde sie zusammen mit Michael Douglas digital verjüngt. Die Quantenebene entstand als abstrakte Farbwelt, deren Gestaltung sich an mikroskopischen Aufnahmen orientiert.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 623 Millionen Dollar ein, mehr als der Vorgänger, und wurde freundlich aufgenommen — als leichter, überschaubarer Film in einer Reihe, die zu diesem Zeitpunkt vor allem groß war.
Er ist zudem der erste Marvel-Film, dessen Titel eine weibliche Figur gleichberechtigt nennt. Seine eigentliche Funktion zeigte sich ein Jahr später: Die Quantenebene und Scotts Verschwinden darin in der Nachspannszene lieferten den Mechanismus, mit dem "Endgame" seine Zeitreise begründet. Ein Film, der als Zwischenspiel wirkt, trägt damit die Auflösung des gesamten Handlungsbogens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Paul Rudd als Scott Lang / Ant-Man
- Evangeline Lilly als Hope Van Dyne / Wasp
- Michael Douglas als Dr. Hank Pym
- Hannah John-Kamen als Ava / Ghost
- Randall Park als Jimmy Woo
- Michelle Pfeiffer als Janet Van Dyne / Wasp
- Laurence Fishburne als Dr. Bill Foster
- Michael Peña als Luis
- Walton Goggins als Sonny Burch
- Bobby Cannavale als Paxton
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Verfügbarkeit
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