Aniara (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Hugo Lilja |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-02-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 40.124 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (456 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Erde ist zerstört. Nur wenige ausgewählte Menschen brechen zu einem neuen Heimatplaneten auf, dem Mars. Das Raumschiff Aniara wurde eigens für diese Reise entwickelt und erfüllt jedes Bedürfnis einer vom Konsum getriebenen Spezies, die ihren eigenen Planeten gerade aufgezehrt hat.
Dann kollidiert das Schiff mit Weltraumschrott. Die Aniara gerät vom Kurs ab, und den Passagieren steht eine ungewisse Zeit in der Endlosigkeit des Universums bevor. Aus einer geplanten Überfahrt wird ein Zustand ohne absehbares Ende, und die Frage, wie Menschen damit umgehen, prägt alles Weitere.
Entstehungsgeschichte
Die Regie bei diesem Film von 2019 lag in den Händen von Pella Kågerman. Emelie Garbers, Arvin Kananian, Bianca Cruzeiro und Anneli Martini spielen mit. Die Freigabe ab 12 Jahren erlaubt auch Jugendlichen den Zugang.
Hinter den Kulissen
Science Fiction und Drama sind hier eng verbunden. Die Zukunftsvision liefert den Rahmen, das Drama entsteht aus der Lage der Menschen an Bord. Es geht weniger um fremde Welten als um eine Gemeinschaft, die plötzlich ohne Ziel unterwegs ist.
Auffällig ist die gesellschaftskritische Anlage. Das Schiff ist auf Konsum und Bequemlichkeit ausgelegt, gebaut für eine Spezies, die ihren Planeten verbraucht hat. Mit dem Unfall kippt dieser Komfort ins Bedrohliche, weil er nicht mehr auf ein Ende hinführt. Der Raum des Schiffs wird damit zum geschlossenen System, in dem sich zeigt, was Zerstreuung leisten kann und was nicht. Weltraumschrott als Auslöser verweist zugleich auf die Spuren, die menschliches Handeln selbst im All hinterlässt.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 6,1 von 10 bei einigen hundert Stimmen. Das deutet auf eine insgesamt anerkennende, aber keineswegs einhellige Aufnahme.
Sieben Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Science-Fiction-Dramen, die das Genre als Spiegel gegenwärtiger Sorgen nutzen, statt auf Abenteuer zu setzen. Die mittlere Wertung passt zu einem Stoff, der eher Beklemmung als Unterhaltung anbietet und damit nicht jedes Publikum gleichermaßen erreicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emelie Garbers als Mimaroben
- Arvin Kananian als Chefone
- Bianca Cruzeiro als Isagel
- Anneli Martini als The Astronomer
- Jennie Silfverhjelm als Libidel
- Peter Carlberg als Chief Engineer
- Emma Broomé als Chebeba
- Jamil Drissi als The Intendent
- Leon Jiber als Daisi Doody
- Juan Rodríguez als The Man from Gond
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Verfügbarkeit
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