Angst (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gerald Kargl |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Horror |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-01-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 472.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (441 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein junger Mann hat eine zehnjährige Haftstrafe verbüßt, verurteilt wegen des Mordes an einer alten Frau. Kaum ist er aus dem Zuchthaus entlassen, regt sich in ihm erneut das Verlangen, seine mörderischen Fantasien auszuleben. Er leistet dem inneren Drang keinen Widerstand und macht sich ohne Umschweife auf die Suche nach neuen Opfern.
Eine Taxifahrerin entkommt ihm nur knapp. Danach dringt er in eine abgelegene Villa ein, in der eine ältere Frau mit ihrem behinderten Sohn und ihrer jungen Tochter wohnt. Er bringt die Familie mit roher Gewalt in seine Hand und beginnt mit ihr ein sadistisches Spiel, dessen Verlauf der Film Schritt für Schritt entfaltet.
Entstehungsgeschichte
Gerald Kargl führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 1983. In der Besetzung stehen Erwin Leder, Robert Hunger-Bühler, Silvia Rabenreither und Karin Springer. Das Werk ist erst ab 18 Jahren freigegeben, was angesichts der geschilderten Handlung folgerichtig erscheint.
Die Anlage der Geschichte legt nahe, dass eine einzige Figur das Zentrum bildet: Der Täter steht im Mittelpunkt, die übrigen Personen treten als diejenigen auf, die ihm begegnen.
Hinter den Kulissen
Thriller, Krimi und Horror bilden die Genremischung. Der Krimianteil liegt in der Ausgangslage eines verurteilten Mörders, der nach der Entlassung rückfällig wird. Der Thriller zeigt sich in der Jagd auf die Taxifahrerin und in der Geiselnahme. Der Horror schließlich entsteht nicht aus Übernatürlichem, sondern aus der Nähe zu einem Menschen, der seine Gewaltfantasien ungebremst auslebt.
Bemerkenswert ist die Blickrichtung: Die Handlung folgt dem Täter, nicht den Ermittlern und nicht den Opfern. Wer handelt, ist von Beginn an bekannt, ein Rätsel um die Identität des Täters stellt sich also nicht. Die Spannung verlagert sich dadurch vom Rätsel auf den bloßen Ablauf der Tat, was den Stoff schwer erträglich macht und eine nüchterne Haltung beim Zusehen verlangt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten wird der Film vom Publikum deutlich positiv eingeschätzt, getragen von einigen hundert Stimmen. Das ist für einen derart harten Stoff eine bemerkenswert wohlwollende Einschätzung. Seit der Veröffentlichung sind 43 Jahre vergangen. Im Horrorgenre steht der Film auf der Seite jener Werke, die das Grauen im Alltäglichen und im Menschen selbst verorten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Erwin Leder als Psychopath
- Robert Hunger-Bühler als Psychopath (voice)
- Silvia Rabenreither als Daughter
- Karin Springer als Daughter (voice)
- Edith Rosset als Mother
- Josefine Lakatha als Mother (voice) / Passer-by
- Rudolf Götz als Son
- Renate Kastelik als Taxi Driver
- Hermann Groissenberger als Guest at café
- Claudia Schinko als Guest at café
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Verfügbarkeit
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