Alles in Butter (1963)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Grangier |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1963-12-20 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (113 Stimmen) |
Worum es geht
Fernand ist Kriegsgefangener, doch mit Arbeit hat er es noch nie gehabt. Nach seiner Flucht verschlägt es ihn in ein österreichisches Gasthaus, wo ihn die Wirtin Gerda aufnimmt – und dort bleibt er, weit über das Kriegsende hinaus, während zu Hause in Frankreich seine Frau Christiane vergeblich auf ihn wartet. Als ihr eigentlicher Ehemann, der in sowjetischer Gefangenschaft war, aus Sibirien zurückkehrt, hat sich in Martigues einiges verändert. Fernand findet seine Frau mit dem normannischen Koch André Colombey verheiratet vor, aus der einstigen Bouillabaisse-Kneipe ist ein feines Restaurant für normannische Küche geworden. Um seine vierzehnjährige Abwesenheit zu erklären, greift der notorische Lügner Fernand zu einer möglichst dramatischen Geschichte über sibirische Kälte und Tiger.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1963 unter der Regie von Gilles Grangier. In den Hauptrollen sind Fernandel, Bourvil, Claire Maurier und Andrex zu sehen.
Hinter den Kulissen
Der Stoff verbindet Nachkriegsverwirrung mit Verwechslungskomödie: Zwei Ehemänner, eine Frau, ein Restaurant, das die Küchenrichtung gewechselt hat – die Konstellation liefert reichlich Anlass für Situationskomik. Dass ausgerechnet ein notorischer Lügner die Fäden seiner eigenen Geschichte neu knüpfen muss, um sich in ein Leben zurückzumogeln, das ohne ihn weiterging, gibt der Handlung eine leicht satirische Note gegenüber Heimkehrer-Erzählungen. Mit Fernandel und Bourvil sind zwei Namen besetzt, die für komödiantisches Timing stehen, während Claire Maurier und Andrex das Beziehungsgeflecht in Martigues abrunden. Die Erzählung bleibt dabei streng an der Doppelehe-Verwicklung entlang und verzichtet auf ernste Kriegsschilderung zugunsten der komischen Zuspitzung.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl an Bewertungen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Entstehung 1963 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, was den Titel deutlich in die Riege älterer französischer Nachkriegskomödien einordnet. Die schmale Stimmenbasis lässt kein abschließendes Urteil über eine breitere Publikumswahrnehmung zu, doch die Bewertung deutet auf eine Komödie hin, die ihr Publikum findet, ohne über den engeren Kreis hinaus große Bekanntheit erlangt zu haben.
Bilder





Besetzung & Stab
- Fernandel als Fernand Jouvin
- Bourvil als André Colombey
- Claire Maurier als Christiane Colombey
- Andrex als Pelletan
- Mag-Avril als Mrs. Rose
- Edmond Ardisson als Carlotti
- Henri Arius als Mayor
- Evelyne Séléna als Louise
- André Tomasi als Gervasoni
- Laurence Lignières als Marinette
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Verfügbarkeit
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