Der Herr mit den Millionen (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Grangier |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-09-27 |
| TMDB-Bewertung | 7 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Le Dabe“ hat sich vor vielen Jahren zur Ruhe gesetzt. In den Tropen betreibt er Pferdeställe und lebt als reicher Mann von seinem Vermögen. Einst war er die unangefochtene Größe unter den Geldfälschern. Als man ihn aus Paris kontaktiert, um einen neuen Coup zu organisieren, lehnt er zunächst ab. Erst als er erfährt, welche Währung gefälscht werden soll – der niederländische Florin –, sagt er sofort zu. Der Grund liegt in seiner eigenen Vergangenheit: Er hatte seine Karriere einst mit gefälschten Hundert-Florin-Scheinen beendet, kurz bevor Königin Wilhelmina diese Scheine aus dem Umlauf zog. Das alte Kapitel scheint ihn zurückzurufen. Er fliegt nach Paris, um sich der Bande anzuschließen – doch nicht alle Mitglieder erweisen sich als vertrauenswürdig.
Entstehungsgeschichte
„Der Herr mit den Millionen“ entstand 1961 unter der Regie von Gilles Grangier. In den Hauptrollen sind Jean Gabin, Bernard Blier, Maurice Biraud und Frank Villard zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Krimi und Komödie legt nahe, dass die Geschichte um den pensionierten Fälscher weniger auf Spannung im klassischen Sinn zielt als auf das Vergnügen an einer durchtriebenen Figur, die aus dem Ruhestand zurückgeholt wird. Dass ausgerechnet eine sehr spezifische Fälschung – die alten Florin-Scheine – ihn zur Rückkehr bewegt, verleiht der Handlung eine ironische Note: Der Mann wird nicht durch Geld oder Zwang gelockt, sondern durch die Erinnerung an sein eigenes Meisterstück. Die Ankündigung, dass nicht alle Bandenmitglieder vertrauenswürdig sind, deutet darauf hin, dass der Film neben dem komödiantischen Ton auch Verrat und Misstrauen innerhalb der Gruppe zum Thema macht – ein typisches Element von Gaunerkomödien, in denen der Coup selbst weniger zählt als die Dynamik zwischen den Beteiligten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer schmalen, dreistelligen Stimmenzahl lässt sich der Film heute nur mit Vorsicht einordnen – die Basis ist zu klein für ein belastbares Urteil, deutet aber auf ein durchweg positives Echo bei denjenigen hin, die ihn gesehen haben. Zwischen der Entstehung 1961 und heute liegen mehr als sechs Jahrzehnte, in denen sich das Gaunerkomödien-Genre stark gewandelt hat. Innerhalb dieser Tradition steht der Film mit seiner Kombination aus Kriminalplot und komödiantischer Erzählweise für eine Spielart, die auf Figurenzeichnung und Situationswitz setzt statt auf Action.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Gabin als Ferdinand Maréchal, aka 'le Dabe'
- Bernard Blier als Charles Lepicard
- Maurice Biraud als Robert Mideau, aka 'le Cave'
- Frank Villard als Éric Masson
- Antoine Balpêtré als Lucas Malvoisin
- Martine Carol als Solange Mideau
- Ginette Leclerc als Léa Lepicard
- Françoise Rosay als Madame Pauline
- Albert Dinan als Commissioner Rémy
- Gérard Buhr als Inspector Martin
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Verfügbarkeit
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