Alles außer gewöhnlich (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Toledano |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-10-23 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (1.003 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bruno und Malik sind nicht nur beste Freunde, sie haben auch einen ähnlichen Job: Beide arbeiten aufopferungsvoll in Einrichtungen, in denen Jugendliche mit Autismus betreut werden. Jeder könne einen Beitrag leisten, um die Gesellschaft etwas menschlicher zu machen, das ist ihr Motto, und zu tun gibt es unglaublich viel. Dennoch will das zuständige Ministerium prüfen lassen, ob nicht Stellen gestrichen oder die Einrichtungen ganz geschlossen werden sollen. Dabei ist die Not ohnehin schon groß: Autisten, deren Betreuung besonders viel Geld kosten würde, werden oft abgewiesen und müssen zusehen, wie sie allein zurechtkommen. Bruno und Malik setzen alles daran, das zu verhindern, und müssen gleichzeitig den anstrengenden Betrieb am Laufen halten.
Entstehungsgeschichte
Olivier Nakache führte Regie bei dem Spielfilm, der 2019 herauskam und im Englischen „The Specials“ heißt. Vincent Cassel und Reda Kateb stehen an der Spitze der Besetzung, dazu kommen Hélène Vincent und Bryan Mialoundama. Freigegeben ist der Film bereits ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen zusammen, und Motive wie Autismus, Sozialarbeit, ADHS und eine nachdenkliche Grundstimmung zeigen, wo das Gewicht liegt: Der Stoff kommt aus einem Arbeitsfeld und nicht aus einer Pointe. Die Komik kann daher nur aus dem Alltag entstehen, aus Situationen, die die Betreuung selbst hervorbringt, und nicht auf Kosten der Betreuten. Die zweite Ebene ist eine verwaltungstechnische: Eine Prüfung des Ministeriums bedroht genau die Arbeit, die der Film schildert, und stellt damit die Frage nach dem Preis von Zuwendung. Dass die Einrichtungen Jugendliche aufnehmen, die andernorts abgewiesen werden, macht den drohenden Wegfall konkret.
Einordnung & Wirkung
7,8 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein klar zustimmender Wert; die Zahl der Rückmeldungen bleibt jedoch klein genug, dass sie eine Tendenz und kein gefestigtes Urteil abbildet. 7 Jahre nach 2019 steht der Film für ein Sozialkino, das seinen Gegenstand nicht in ein reines Problemdrama verwandelt, sondern in einen Arbeitsalltag mit komischen Rändern. Die niedrige Altersfreigabe unterstreicht, wie behutsam er dabei vorgeht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Cassel als Bruno Haroche
- Reda Kateb als Malik
- Hélène Vincent als Hélène, Joseph's Mother
- Bryan Mialoundama als Dylan
- Alban Ivanov als Menahem
- Benjamin Lesieur als Joseph
- Marco Locatelli als Valentin
- Catherine Mouchet als Doctor Ronssin
- Frédéric Pierrot als IGAS Inspector
- Suliane Brahim als IGAS Inspector
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Verfügbarkeit
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