Alle lieben Oscar (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gary Winick |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 75 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-07-19 |
| Budget | 150.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.891.288 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (108 Stimmen) |
Worum es geht
Oscar Grubman ist fünfzehn, spricht fließend Französisch, schwärmt für Voltaire und glaubt, dass sich der Charakter einer Frau vor allem an ihren Händen ablesen lässt. Als er zu Thanksgiving mit dem Zug nach New York zu seiner Familie fährt, wundert sich sein bester Freund Charlie, warum Oscar die eindeutig interessierte Mitschülerin Miranda abweist. Der Grund ist Eve, seine Stiefmutter, in die Oscar verliebt ist. Die Situation gerät außer Kontrolle, als er nach ein paar Drinks bei Diane, Eves bester Freundin, auf einen Kaffee vorbeischaut. Weil Diane einen Schal von Eve trägt, kommt es zu einer Nacht, die Oscar am nächsten Morgen in Panik versetzt: Wird die Sache bekannt, gefährdet das seinen Plan, Eve seine Liebe zu gestehen.
Entstehungsgeschichte
„Alle lieben Oscar“ entstand 2002 unter der Regie von Gary Winick. In den Hauptrollen sind Aaron Stanford als Oscar, Sigourney Weaver als Eve, John Ritter und Bebe Neuwirth als Diane zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm passt zu einem Stoff, der einen jugendlichen Protagonisten mit erwachsenen Gefühlen und den daraus entstehenden Verwicklungen konfrontiert. Dass Oscar intellektuell weit über sein Alter hinausragt, aber emotional in eine Situation gerät, die er nicht steuern kann, erzeugt die Reibung zwischen komödiantischen und ernsteren Tönen. Die Konstellation aus Stiefmutter, deren bester Freundin und einem jungen Mann, der sich in eine Liebesbeziehung hineinträumt, verlagert die Geschichte deutlich in ein Kammerspiel unter wenigen Figuren statt in eine breit angelegte Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Zwischen dem Erscheinungsjahr 2002 und heute liegen mehr als zwei Jahrzehnte, was den Film als Momentaufnahme eines bestimmten Kinojahrzehnts erscheinen lässt, in dem Liebesfilme mit tragikomischer Schlagseite und ungewöhnlichen Konstellationen keine Seltenheit waren. Innerhalb dieses Genrefelds positioniert sich „Alle lieben Oscar“ als kleiner, figurenzentrierter Beitrag.
Bilder




Besetzung & Stab
- Aaron Stanford als Oscar Grubman
- Sigourney Weaver als Eve Grubman
- John Ritter als Stanley Grubman
- Bebe Neuwirth als Diane Lodder
- Robert Iler als Charlie
- Adam LeFevre als Phil
- Peter Appel als Jimmy - Doorman
- Alicia Van Couvering als Daphne Tisch
- Kate Mara als Miranda Spear
- Ron Rifkin als Professor Tisch
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Verfügbarkeit
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