Alcarràs - Die letzte Ernte (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carla Simón |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-04-29 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.250.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.324.521 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (242 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Für die Familie Solé gehört der Sommer seit jeher den Pfirsichen: Jahr für Jahr wird der Obstgarten in Alcarràs, einem kleinen Dorf in Katalonien, abgeerntet, wie es die Generationen vor ihnen schon getan haben. Diesmal aber steht die Ernte unter einem anderen Vorzeichen, denn der Familie droht die Zwangsräumung des Landes. Neue Pläne sehen vor, die Pfirsichbäume zu fällen und stattdessen Sonnenkollektoren zu installieren. Diese Aussicht setzt die eng verbundene Großfamilie unter Druck und legt Risse offen, die bislang verborgen blieben. Zum ersten Mal blicken die Solés einer Zukunft entgegen, die nicht mehr selbstverständlich ist, und die weit mehr betreffen könnte als nur ihren Garten.
Entstehungsgeschichte
"Alcarràs - Die letzte Ernte" entstand 2022 unter der Regie von Carla Simón. Der Film ist als Drama angelegt und ab 6 Jahren freigegeben. In den Rollen der Familie Solé sind Josep Abad, Jordi Pujol Dolcet, Anna Otin und Albert Bosch zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte konzentriert sich ganz auf das Drama einer Familie, deren Zusammenhalt an der Frage von Landbesitz und Zukunft zerbrechen könnte. Dass mehrere Generationen der Solés im Zentrum stehen, verweist auf ein Erzählinteresse, das über einzelne Figuren hinausgeht: Es geht um ein Kollektiv, dessen Lebensweise durch äußere Umstände infrage gestellt wird. Die Gegenüberstellung von traditioneller Landwirtschaft und der Installation von Sonnenkollektoren macht den Konflikt zwischen Herkommen und Wandel greifbar, ohne dass der Film dafür auf große dramatische Zuspitzungen angewiesen wäre. Die Anlage als reines Familiendrama, ohne Nebengenres, lässt vermuten, dass die zwischenmenschliche Dynamik im Vordergrund steht, nicht äußere Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 aus einem Publikum im mittleren dreistelligen Bereich bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich für ein Drama seiner Art. Die vergleichsweise schmale Bewertungsbasis deutet darauf hin, dass der Titel bislang eher ein kleineres Publikum erreicht hat. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind drei Jahre vergangen, der Film ist damit noch vergleichsweise jung und lässt sich innerhalb des zeitgenössischen Dramas als ruhig erzähltes, auf eine Familie fokussiertes Werk einordnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josep Abad als Rogelio
- Jordi Pujol Dolcet als Qumet
- Anna Otin als Dolors
- Albert Bosch als Roger
- Xenia Roset als Mariona
- Ainet Jounou als Iris
- Montse Oró als Nati
- Carles Cabós als Cisco
- Joel Rovira als Pere
- Isaac Rovira als Pau
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Verfügbarkeit
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