Alarm im Weltall (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fred M. Wilcox |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 1.900.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.250.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.102 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irgendwann in ferner Zukunft erreicht der Raumkreuzer C57D der Vereinten Planeten einen weit abgelegenen Planeten, auf dem sich einst Siedler niedergelassen hatten. Vor Ort findet die Besatzung wenig von dem vor, was sie erwartet hat: Das Schiff der Kolonisten ist abgestürzt, überlebt haben allein der Wissenschaftler Morbius und seine junge Tochter. Morbius hat die Überreste einer untergegangenen Zivilisation entdeckt und ist dabei, sie zu erforschen. Diese Aliens waren hochentwickelt, verfügten über gewaltige Geisteskräfte und haben riesige Maschinenkomplexe bis tief in den Planeten getrieben. Doch auf dem Planeten treibt sich offenbar auch etwas Unsichtbares herum, das den Kreuzer beschädigt und mehrere Insassen tötet. Ob einige der Aliens überlebt haben oder jemand anderes dahintersteckt, bleibt die offene Frage.
Entstehungsgeschichte
Fred M. Wilcox inszenierte den Spielfilm, der 1956 herauskam und im englischsprachigen Raum „Forbidden Planet“ heißt. Vor der Kamera standen Walter Pidgeon, Anne Francis, Leslie Nielsen und Warren Stevens. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction und Abenteuer treffen hier in einer Anordnung aufeinander, die den Erkundungsimpuls des Abenteuerfilms mit einer Bedrohung verbindet, die sich nicht sehen lässt. Die Ausgangslage ist streng begrenzt: ein Planet, ein überlebender Forscher, seine Tochter, eine ankommende Besatzung. Aus dieser Enge entsteht die Spannung, denn der Gegner muss aus Wirkungen erschlossen werden statt aus Anblicken. Dass die verschwundene Zivilisation ausdrücklich über Geisteskräfte verfügte und zugleich gewaltige Maschinen hinterließ, verknüpft die Frage nach dem Angreifer mit der Frage, was Wissen anrichten kann.
Einordnung & Wirkung
Ein Publikum im vierstelligen Bereich hat eine Wertung abgegeben, im Mittel 7,3 von 10 — ein Wert, der deutlich über dem Mittelfeld liegt und für einen Titel dieses Alters eine bemerkenswert einhellige Zustimmung anzeigt. 70 Jahre liegen zwischen dem Erscheinungsjahr und der Gegenwart; entsprechend gehört der Film einer frühen Phase der filmischen Science-Fiction an und ist heute vor allem als Werk mit eigenem Formwillen zu betrachten. Die Freigabe ab 12 Jahren ordnet ihn eher dem spannungsbetonten als dem schockorientierten Ende des Genres zu.
Bilder








Besetzung & Stab
- Walter Pidgeon als Dr. Edward Morbius
- Anne Francis als Altaira Morbius
- Leslie Nielsen als Commander John J. Adams
- Warren Stevens als Lt. 'Doc' Ostrow
- Jack Kelly als Lt. Jerry Farman
- Earl Holliman als Cookie
- Richard Anderson als Chief Engineer Quinn
- George D. Wallace als Bosun
- Robert Dix als Crewman Grey
- Jimmy Thompson als Crewman Youngerford
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Verfügbarkeit
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