Aladdin (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guy Ritchie |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Fantasy, Liebesfilm, Familie |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 183.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.054.304.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (10.819 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aladdin lebt als Dieb in Agrabah und trifft auf dem Markt eine junge Frau, die er für eine Dienerin der Prinzessin hält. Der Großwesir Dschafar braucht jemanden, der die Wunderhöhle betreten kann, ohne von ihr verschlungen zu werden, und wählt ihn aus.
In der Höhle findet Aladdin eine Lampe mit einem Dschinn, der drei Wünsche gewährt. Er wünscht sich, ein Prinz zu sein, und tritt als Prinz Ali in Agrabah auf — mit dem Problem, dass Jasmin ihn bereits kennt. Die Neuverfilmung folgt dem Zeichentrickfilm von 1992 in weiten Teilen und baut Jasmins Rolle deutlich aus.
Entstehungsgeschichte
Guy Ritchie wurde im Oktober 2016 als Regisseur angekündigt, John August schrieb das Drehbuch. Disney beschrieb das Projekt zunächst als ehrgeizig und untraditionell und plante eine nichtlineare Erzählweise, die im fertigen Film nicht mehr vorkommt.
Die Besetzung war aufwendig: Über 2.000 Bewerberinnen und Bewerber sprachen vor, gesucht wurden Darsteller mit nahöstlichen oder indischen Wurzeln, die zugleich singen können. Nach vier Monaten offener Ausschreibung wurden im Juli 2017 der kanadisch-ägyptische Mena Massoud und die britisch-indische Naomi Scott besetzt. Scotts Verpflichtung löste Kritik aus, weil sie die arabische Welt nicht repräsentiere.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von September 2017 bis Januar 2018 in den Longcross Studios in Surrey sowie im jordanischen Wadi Rum. Im Januar 2018 wurde bekannt, dass weißen Statisten braunes Make-up aufgetragen worden war; Disney erklärte, Vielfalt sei vorgeschrieben gewesen, Ausnahmen habe es nur bei Stunt- und Spezialkräften gegeben.
Will Smith übernahm die Rolle, die Robin Williams 1992 gesprochen hatte, und beschrieb sich selbst als eingeschüchtert. Als bei einer Werbeveranstaltung im Februar 2019 erste Bilder der blauen Dschinn-Fassung erschienen, löste die digitale Umsetzung breiten Spott aus. Alan Menken kehrte als Komponist zurück; Benj Pasek und Justin Paul schrieben mit "Speechless" ein neues Lied für Jasmin.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein, bei einem Budget von rund 183 Millionen, und war der neunterfolgreichste des Jahres 2019.
Die Kritik lag bei rund siebenundfünfzig Prozent zustimmenden Besprechungen bei sehr hoher Publikumszustimmung. Der wiederkehrende Einwand: Der Film erreicht die Wirkung des Originals nicht und korrigiert dessen problematische Darstellung des Nahen Ostens nur teilweise. Innerhalb der Disney-Reihe von Realverfilmungen gehört er zu den kommerziell erfolgreichsten und zu den am seltensten verteidigten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Genie / Mariner
- Mena Massoud als Aladdin
- Naomi Scott als Jasmine
- Marwan Kenzari als Jafar
- Navid Negahban als Sultan
- Nasim Pedrad als Dalia
- Billy Magnussen als Prince Anders
- Numan Acar als Hakim
- Jordan A. Nash als Omar
- Taliyah Blair als Lian
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Verfügbarkeit
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