Akte X - Jenseits der Wahrheit (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Chris Carter |
|---|---|
| Genre | Mystery, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 69.363.381 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.721 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mulder und Scully sind nicht mehr beim FBI. Für einen Fall werden sie zurückgeholt: In Virginia verschwinden junge Frauen.
Ein verurteilter Priester namens Joe Crissman behauptet, Visionen zu haben, die mit den Fällen zusammenhängen. Ob er tatsächlich sieht, was er zu sehen behauptet, ist die Frage, an der sich Mulder und Scully wie eh und je scheiden. Die Spur führt zu zwei Männern, die Körper für illegale Organtransplantationen zerlegen.
Entstehungsgeschichte
Chris Carter führte Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Frank Spotnitz; beide produzierten den Film auch.
David Duchovny spielt Fox Mulder, Gillian Anderson die Dana Scully, Billy Connolly den Pater Joe Crissman, Mitch Pileggi den Walter Skinner und Xzibit den FBI-Agenten Mosley Drummy.
Die Musik stammt von Mark Snow, die Kamera von Bill Roe, den Schnitt besorgte Richard A. Harris. Das Budget betrug rund 35 Millionen Dollar.
Gedreht wurde in Vancouver und an weiteren Orten in British Columbia. Der Kinostart lag je nach Land am 24. oder 25. Juli 2008.
Hinter den Kulissen
Der Film verzichtet auf die Mythologie der Serie und erzählt einen abgeschlossenen Fall. Wer die Serie nicht kennt, braucht kein Vorwissen — was zugleich bedeutet, dass die große Erzählung, für die die Serie bekannt war, hier keine Rolle spielt.
Die Figur des Pater Joe trägt den Grundkonflikt. Ein verurteilter Priester mit angeblichen Visionen ist genau der Fall, bei dem Mulders Bereitschaft zu glauben und Scullys Widerstand gegeneinander stehen — und der Film gibt keiner Seite vorschnell recht.
Vancouver als Drehort schließt an die Serie an, die dort über Jahre entstand. Die Rückkehr betrifft also nicht nur die Figuren, sondern auch den Produktionsort.
Einordnung & Wirkung
Das Lexikon des internationalen Films lobte eine reizvolle Reminiszenz. Die Süddeutsche Zeitung sprach dagegen von serieller Abnutzung.
Beide Urteile beschreiben dieselbe Ausgangslage aus entgegengesetzter Richtung. Ein Kinofilm, der zwei bereits bekannte Ermittler zurückholt und ihnen einen einzelnen Fall gibt, kann als Wiedersehen funktionieren oder als Beleg dafür, dass der Stoff erschöpft ist.
Bei 35 Millionen Dollar Budget war der Film deutlich kleiner angelegt als übliche Sommerproduktionen. Das passt zur Entscheidung, keinen groß angelegten Verschwörungsstoff zu erzählen, sondern eine Ermittlung — mit dem Risiko, dass gerade die Zuschauer enttäuscht werden, die wegen der Mythologie gekommen sind.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Duchovny als Fox Mulder
- Gillian Anderson als Dana Scully
- Amanda Peet als Dakota Whitney
- Billy Connolly als Joseph Crissman
- Xzibit als Mosley Drummy
- Mitch Pileggi als Walter Skinner
- Callum Keith Rennie als Janke Dacyshyn
- Adam Godley als Father Ybarra
- Nicki Aycox als Cheryl Cunningham
- Alex Diakun als Gaunt Man
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