ADN (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maïwenn |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-12-10 |
| Einspielergebnis | 2.156.377 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (167 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Neige ist geschieden, Mutter von drei Kindern und besucht regelmäßig ihren algerischen Großvater Émir, der mittlerweile in einem Pflegeheim lebt. Sie bewundert ihn wie kaum jemanden sonst in der Familie, denn er war es, der sie großgezogen und vor der schwierigen Beziehung zu ihren eigenen Eltern geschützt hat. Innerhalb der weitverzweigten Familie herrscht ein Klima aus Konflikten und alten Verletzungen, das Neige immer wieder auffängt, unterstützt von François, ihrem Ex-Partner, der ihr mit Zuneigung und Humor beisteht. Als Émir stirbt, gerät das ohnehin fragile Familiengefüge vollends aus dem Gleichgewicht. Für Neige selbst löst der Verlust eine tiefe Identitätskrise aus, die sie dazu bringt, sich intensiv mit ihrer Herkunft und ihrem Ursprung auseinanderzusetzen.
Entstehungsgeschichte
„ADN“ entstand 2020 unter der Regie von Maïwenn, die den Film als Drama angelegt hat. In den Hauptrollen sind Fanny Ardant, Louis Garrel, Dylan Robert und Marine Vacth zu sehen. Weitere Angaben zur Produktion liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte macht deutlich, dass es hier nicht um äußere Handlung, sondern um innere Erschütterung geht: Der Tod einer zentralen Figur wird zum Auslöser, der eine Familie und eine Einzelne zugleich aus der Fassung bringt. Die Konzentration auf eine einzige Genrebezeichnung, Drama, unterstreicht, dass der Film auf psychologische Genauigkeit statt auf Genremischung setzt. Dass Neige ihre Identität ausgerechnet über die Abstammung, das titelgebende ADN, zu klären versucht, verweist auf ein Erzählprinzip, das persönliche Krise und familiäre Herkunft eng miteinander verknüpft. Die Besetzung mit generationenübergreifenden Darstellern legt nahe, dass unterschiedliche Familienstränge und -perspektiven erzählerisch Gewicht bekommen.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 5,9 aus einem noch überschaubaren Publikum bewegt sich „ADN“ im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz ablesen lässt. Die Bewertungsbasis ist schmal, was Aussagen über eine breitere Publikumsresonanz schwierig macht. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich die Zahl der Stimmen deutlich vergrößert hätte, was auf eine eher begrenzte Wahrnehmung außerhalb eines engeren Kreises hindeutet. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film mit seinem Fokus auf Familie, Verlust und Identität in eine Reihe von Werken ein, die persönliche Krisen aus einem sehr privaten, intimen Blickwinkel erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fanny Ardant als Caroline
- Louis Garrel als François
- Dylan Robert als Kevin
- Marine Vacth als Lilah
- Caroline Chaniolleau als Françoise
- Alain Françon als Pierre
- Florent Lacger als Ali
- Henri-Noël Tabary als Matteo
- Maïwenn als Neige
- Anne Berest als Anne
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Verfügbarkeit
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