Abteil Nr. 6 (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Juho Kuosmanen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-10-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.412.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (485 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Winter zieht es kaum jemanden nach Murmansk, in die eisige Stadt am nördlichen Polarkreis. Laura, eine schüchterne finnische Archäologiestudentin, will trotzdem dorthin, um die berühmten Felsenmalereien zu sehen. Dass sie in Moskau eine unglückliche Romanze hinter sich lässt, bestärkt sie nur in ihrem Entschluss.
Die Hoffnung auf eine beschauliche Zugfahrt löst sich auf, sobald sie ihren Mitreisenden im Abteil Nr. 6 kennenlernt. Ljoha ist Bergarbeiter, trinkfest und laut, ein Mann, der keine Grenzen zu kennen scheint und Laura schlicht ignoriert. Über die nächsten Tage müssen die beiden auf engstem Raum miteinander auskommen. Was als Zumutung beginnt, wird zum Anfang einer Annäherung, mit der keiner von beiden gerechnet hat.
Entstehungsgeschichte
Juho Kuosmanen inszenierte das Drama, das 2021 erschien. Seidi Haarla und Juri Borissow stehen an der Spitze der Besetzung, ergänzt um Динара Друкарова und Юлия Ауг. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama. Das Fehlen jeder weiteren Zuordnung sagt schon einiges. Es gibt keinen Thriller-Motor, keine Komödie als Ventil, keinen Liebesfilm als Versprechen. Was bleibt, sind zwei Menschen und ein Raum, den sie sich teilen müssen.
Die Anlage ist die einer Reise, bei der der Weg das Ziel überlagert. Laura hat ein klares Vorhaben, die Felsenmalereien, doch die Geschichte verlagert das Gewicht auf das Abteil und auf den Mann darin. Ljoha und Laura sind als Gegensätze gezeichnet: die zurückhaltende Studentin, der laute Arbeiter. Dass die Annäherung als unerwartet beschrieben wird, verrät, dass die Geschichte nicht auf eine von Anfang an angelegte Romanze zusteuert, sondern auf etwas, das erst durch die erzwungene Nähe entsteht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung deutlich im oberen Mittelfeld; die Bewertungsbasis bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich. Fünf Jahre trennen den Film von der Gegenwart. Innerhalb des Dramas gehört er zu den Reisegeschichten, die auf engem Raum spielen und ihre Figuren durch Nähe statt durch äußere Ereignisse verändern. Der winterliche Norden und die Eisenbahn geben dem Stoff seinen konkreten Rahmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Seidi Haarla als Laura
- Yura Borisov als Lyokha
- Dinara Drukarova als Irina
- Yuliya Aug als Train Conductor
- Lidiya Kostina als Lyokha's Foster Mother
- Tomi Alatalo als Saska
- Viktor Chuprov als Train Waiter
- Sergey Agafonov als Man in the Dining Car
- Nadezhda Kulakova als Woman in the Dining Car
- Denis Pyanov als Man at the Phone Booth
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Verfügbarkeit
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