A Private War (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Matthew Heineman |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-11-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 3.944.165 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (570 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marie Colvin ist eine Journalistin, die weltweit für ihre Berichte aus Kriegsgebieten bekannt ist. Sie hat einige der blutigsten Auseinandersetzungen der jüngeren Zeit miterlebt, vor allem im Nahen Osten, und genießt bei Lesern wie Kollegen Respekt für ihren Mut und ihre Bescheidenheit. Zugleich ist ihr Leben chaotisch und selbstzerstörerisch: Sie trinkt zu viel, ihr Privatleben ist ein Scherbenhaufen. Nach einer Granatenverletzung in Sri Lanka trägt sie eine markante Augenklappe und sitzt bei Martinis inmitten jener Londoner Gesellschaft, die sie verachtet.
Dann erhält sie den gefährlichsten Auftrag ihrer Laufbahn und nimmt ihn gemeinsam mit dem Kriegsfotografen Paul Conroy an. Die beiden reisen nach Syrien, um aus der Stadt Homs zu berichten. Dort lernt Colvin die wahren Kosten des Krieges kennen, körperlich wie seelisch.
Entstehungsgeschichte
Matthew Heineman inszenierte dieses Drama aus dem Jahr 2018. Rosamund Pike, Jamie Dornan, Tom Hollander und Stanley Tucci bilden die Besetzung. Dass der Film erst ab 16 Jahren freigegeben ist, entspricht einem Stoff, der die Gewalt des Krieges nicht ausspart.
Hinter den Kulissen
Drama und Kriegsfilm sind hier auf ungewöhnliche Weise verbunden. Im Mittelpunkt steht keine Soldatin, sondern eine Beobachterin, die den Krieg aufschreibt, und der Film verhandelt, was diese Rolle mit einem Menschen macht. Die Figur ist bewusst ambivalent gezeichnet: Mut und Selbstzerstörung, Ansehen und Chaos, Verachtung für die Salons und dennoch ein Platz darin.
Der Aufbau führt von den Londoner Abenden zurück an die Front. Dieser Kontrast, nicht das Kampfgeschehen, ist die eigentliche Erzählachse. Ein Porträt also, das seine Hauptfigur nicht heroisiert, sondern die Kosten ihres Berufs benennt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,8 von 10 liegt die Bewertung im soliden Mittelfeld, getragen von einigen hundert Stimmen, also einer noch schmalen Basis. Acht Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den jüngeren Vertretern des Kriegsdramas und besetzt darin eine Nische: den Blick der Berichterstatterin, für die der Krieg Beruf und Verhängnis zugleich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rosamund Pike als Marie Colvin
- Jamie Dornan als Paul Conroy
- Tom Hollander als Sean Ryan
- Stanley Tucci als Tony Shaw
- Corey Johnson als Norm Coburn
- Greg Wise als Professor David Irens
- Faye Marsay als Kate Richardson
- Nikki Amuka-Bird als Rita Williams
- Alexandra Moen als Zoe
- Raad Rawi als Gaddafi
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Verfügbarkeit
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