964 Pinocchio (1991)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 福居ショウジン |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1991-09-14 |
| TMDB-Bewertung | 6 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pinóquio 964 ist ein künstlich geschaffener Sexsklave, dessen Gedächtnis gelöscht wurde. Weil er keine Erektion mehr halten kann, werfen ihn seine Besitzer aus. Sprachlos und orientierungslos irrt er durch die Stadt, bis Himiko ihn findet. Auch sie hat ihre Erinnerung verloren, vermutlich durch dieselbe Firma, die Pinóquio geschaffen hat, ist aber im Alltag völlig funktionsfähig und zeichnet Stadtkarten, um anderen Gedächtnislosen zu helfen. Sie nimmt Pinóquio bei sich auf und versucht, ihm das Sprechen beizubringen. Nach langer Mühe gelingt ihm ein Durchbruch, und er wird sich seiner Lage bewusst. In diesem Moment beginnt sein Körper eine unerklärliche Verwandlung, die zeigt, dass die Eingriffe an ihm weit tiefer reichten als nur der Verlust der Erinnerung. Auch Himiko beginnt sich zu verändern, wenn auch deutlich subtiler.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1991, Regie führte 福居ショウジン. In den Hauptrollen sind Haji Suzuki, Onn-chan, Koji Otsubo und Kyoko Hara zu sehen. Eine Altersfreigabe liegt nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Science-Fiction und Thriller deutet auf eine Geschichte hin, die körperliche Verwandlung mit unheimlicher Atmosphäre verbindet, statt auf reine Spannungseffekte zu setzen. Dass die Handlung von einem gedächtnislosen, künstlich veränderten Körper ausgeht und in eine körperliche Metamorphose mündet, verweist auf ein Erzählinteresse an Identität, Kontrolle und dem Verlust der eigenen Form. Die Parallelführung von Pinóquio und Himiko, die beide von derselben Auslöschung betroffen sind, aber unterschiedlich reagieren, gibt der Geschichte eine gespiegelte Struktur, in der Erinnerung und körperliche Veränderung eng miteinander verknüpft sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was bei einem so speziellen Stoff aus dem Grenzbereich von Horror und Science-Fiction nicht überrascht. Seit der Entstehung 1991 sind mittlerweile 34 Jahre vergangen, und der Titel bleibt innerhalb seines Genres ein eher randständiges, schwer einzuordnendes Werk, dessen Wirkung sich vor allem aus seiner ungewöhnlichen Prämisse speist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Haji Suzuki als Pinocchio 964
- Onn-chan als Himiko
- Koji Otsubo als Narishima
- Kyoko Hara als Hisho
- Rakumaro Sanyutei als Taicho
- Kota Mori als Shimada
- Tomio Watanabe als Hosa
- Anri Hayashi als Yojo
- Kyoko Irohani als Meido
- Michiko Harada als Kangofu
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.