96 Hours (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pierre Morel |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-02-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 226.830.568 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (12.396 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bryan Mills ist pensionierter Agent, geschieden und bemüht sich um ein Verhältnis zu seiner siebzehnjährigen Tochter Kim, die bei ihrer Mutter und deren wohlhabendem neuen Mann lebt. Er stimmt widerwillig einer Reise nach Paris zu.
Kurz nach der Ankunft wird Kim aus der Wohnung entführt, in der sie wohnt — Mills hört es am Telefon mit. Er hat, wie er dem Entführer mitteilt, ein besonderes Fähigkeitenprofil und sechsundneunzig Stunden, bevor eine Verschleppte in diesen Netzwerken nicht mehr auffindbar ist. Der Film erzählt die Suche als geradlinige Abfolge von Verhören, Verfolgungen und Tötungen quer durch Paris.
Entstehungsgeschichte
Luc Besson und Robert Mark Kamen schrieben das Drehbuch. Besson produzierte den Film über seine eigene Firma in Frankreich, mit einem Budget von rund fünfundzwanzig Millionen Dollar.
Liam Neeson war zu diesem Zeitpunkt sechsundfünfzig und für Dramen und Charakterrollen bekannt — "Schindlers Liste", "Michael Collins". Er nahm die Rolle nach eigener Aussage an, weil er einen Sommer in Paris verbringen wollte, und rechnete mit einer Direktveröffentlichung ohne Kinostart. Die amerikanische Auswertung verzögerte sich um über ein Jahr gegenüber dem französischen Start.
Hinter den Kulissen
Neeson absolvierte ein mehrmonatiges Nahkampftraining. Die Kampfszenen sind bewusst kurz und effizient angelegt: keine langen Choreografien, sondern Bewegungen, die in wenigen Sekunden enden — was zur Figur eines Mannes passt, der Effizienz gelernt hat und keine Zeit hat.
Der Telefonmonolog, in dem Mills dem Entführer seine Absichten mitteilt, wurde in einer einzigen Aufnahme gedreht und ist die bekannteste Passage des Films. Pierre Morel, der zuvor Kameramann bei Besson war, drehte mit hohem Tempo und viel Handkamera. Für die amerikanische Fassung wurden einzelne Gewaltszenen entschärft, um eine niedrigere Freigabe zu erreichen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 226 Millionen Dollar ein — ein Vielfaches der Erwartungen.
Sein Effekt auf Liam Neesons Laufbahn ist der bemerkenswerteste Aspekt: Mit Ende fünfzig wurde er zum gefragten Actiondarsteller und drehte in den folgenden fünfzehn Jahren eine lange Reihe ähnlich gebauter Filme. Das Muster — ein älterer, ruhiger Mann mit Spezialausbildung, dessen Familie bedroht wird — wurde zu einem eigenen Subgenre. Zwei Fortsetzungen folgten, beide deutlich schwächer aufgenommen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liam Neeson als Bryan Mills
- Maggie Grace als Kim Mills
- Famke Janssen als Lenore St. John
- Olivier Rabourdin als Jean-Claude Pitrel
- Katie Cassidy als Amanda
- Nicolas Giraud als Peter
- Leland Orser als Sam Gilroy
- Jon Gries als Mark Casey
- Holly Valance als Sheerah
- David Warshofsky als Bernie Harris
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Verfügbarkeit
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