800 Bullets (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Álex de la Iglesia |
|---|---|
| Genre | Komödie, Action, Western |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.380.750 $ |
| Einspielergebnis | 1.947.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (113 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der kleine Carlos reist heimlich nach Almeria, wo sein Großvater Julian eine heruntergekommene Wildwest-Show betreibt. Julian hängt den vermeintlich besseren Zeiten nach, als er als Stunt-Double für Clint Eastwood arbeitete, und trinkt seinen Frust darüber weg. Belastet wird die Familie zusätzlich davon, dass Carlos' Mutter ihn für den Tod ihres Mannes verantwortlich macht, der bei einem Unfall während der Show ums Leben kam. Als die Mutter erscheint, um Carlos zurückzuholen, droht zugleich der Abriss der Westernstadt: Eine Maklerin hat das Grundstück für andere Zwecke vorgesehen. Julian, entschlossen, sich nicht kampflos alles nehmen zu lassen, fährt in die Stadt und besorgt sich 800 echte Kugeln.
Entstehungsgeschichte
„800 Bullets“ entstand 2002 unter der Regie von Álex de la Iglesia. In den Hauptrollen sind Sancho Gracia, Ángel de Andrés López, Carmen Maura und Eusebio Poncela zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Action und Western ist ungewöhnlich und verweist auf eine Geschichte, die das Western-Genre nicht nachahmt, sondern als Kulisse innerhalb der Handlung selbst einsetzt: Eine verfallende Wildwest-Show wird zum Schauplatz eines Konflikts zwischen Generationen, Schuldgefühlen und wirtschaftlichem Verdrängungsdruck. Dass ein alter Stuntman mit echter Munition in eine Auseinandersetzung zieht, deutet auf einen Umschlag von Slapstick in reale Gewalt hin – die Show wird zur Bühne für einen ernsteren Kampf. Die Konstellation aus Großvater, Enkel und trauernder Mutter setzt zudem einen familiären Konflikt neben die äußere Handlung um den Erhalt der Westernstadt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Feld. Seit seiner Entstehung 2002 sind über zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb der Filmografie von Álex de la Iglesia als älteren Titel ausweist. Innerhalb der Kombination aus Western, Komödie und Action bleibt er ein Sonderfall, da er das Genre nicht in seiner klassischen Form, sondern gebrochen durch eine Show-im-Show-Struktur präsentiert.
Bilder







Besetzung & Stab
- Sancho Gracia als Julián
- Ángel de Andrés López als 'Cheyenne'
- Carmen Maura als Laura
- Eusebio Poncela als Scott
- Luis Castro als Carlos
- Manuel Tallafé als Manuel
- Enrique Martínez als 'Arrastrado'
- Luciano Federico als 'Enterrador'
- Eduardo Gómez als 'Ahorcado'
- Terele Pávez als Rocío
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Verfügbarkeit
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