5150 Elm's Way (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Tessier |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (134 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Sturz vom Fahrrad, eine blutige Hand, eine Tür, an die geklopft wird – so beginnt das Unglück für Yannick. Auf der Suche nach etwas Wasser gelangt er ins Haus der Beaulieus am Ende des Elm's Way, einer scheinbar ruhigen Straße. Was er dort vorfindet, ist keine Hilfe, sondern eine Falle. Familienvater Jacques Beaulieu betrachtet sich als Vollstrecker einer eigenen Gerechtigkeit, besessen von der Vorstellung, das Böse aus der Welt zu tilgen. Yannick, der sich keiner Schuld bewusst ist, wird dennoch geschlagen und gequält. Am Ende bietet Jacques ihm einen Ausweg an, der zugleich sein größtes Risiko ist: eine Partie Schach, bei der die Freiheit auf dem Spiel steht.
Entstehungsgeschichte
Der 2009 erschienene Film stammt von Regisseur Éric Tessier und ist ab 18 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Marc-André Grondin, Normand D'Amour, Sonia Vachon und Mylène St-Sauveur zu sehen, die die Familie Beaulieu und ihr Opfer verkörpern.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Horror und Thriller deutet an, dass es hier nicht um plakative Schockmomente allein geht, sondern um eine psychologisch aufgeladene Situation, die sich aus familiären Dynamiken entwickelt. Die Grundkonstellation – ein Zufallsopfer, eine Familie mit eigenem Moralkodex, ein Spiel um Leben und Tod – erlaubt es, Gewalt und Rechtfertigung eng zu verzahnen. Das Schachspiel als zentrales Motiv setzt der körperlichen Bedrohung eine strategische, fast rituelle Ebene entgegen: Es geht nicht nur um Überleben, sondern um ein Duell auf Augenhöhe mit einem Gegner, der sich selbst als gerecht empfindet. Dass die Handlung sich fast vollständig auf ein Haus und eine Familie konzentriert, verstärkt die Klaustrophobie der Situation.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinen 2009 sind mittlerweile 16 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des Horror- und Thrillerkinos einordnet, die sich verstärkt für psychologische Bedrohungsszenarien innerhalb familiärer Strukturen interessierte. Innerhalb dieses Feldes positioniert sich der Titel als Kammerspiel mit klarer, reduzierter Erzählanlage.
Bilder

Besetzung & Stab
- Marc-André Grondin als Yannick Bérubé
- Normand D'Amour als Jacques Beaulieu
- Sonia Vachon als Maude Beaulieu
- Mylène St-Sauveur als Michelle Beaulieu
- Élodie Larivière als Anne Beaulieu
- Catherine Bérubé als Josée
- Normand Chouinard als Jérome Bérubé
- Louise Bombardier als Francine Bérubé
- Pierre-Luc Lafontaine als Simon
- René-Daniel Dubois als Jean Guy Ruel
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.