300 (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Zack Snyder |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-03-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 65.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 456.082.343 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (15.099 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
480 vor Christus zieht das persische Heer unter Xerxes nach Griechenland. Sparta schickt keine Armee, weil ein religiöses Fest es verbietet — König Leonidas marschiert stattdessen mit dreihundert Leibwächtern zum Engpass der Thermopylen, wo die Zahl der Angreifer keinen Vorteil bringt.
Der Film erzählt die Schlacht als Heldenlied, das im Rahmen selbst als solches ausgewiesen ist: Erzähler ist der überlebende Spartaner Dilios, der die Geschichte vor der Schlacht von Plataiai zur Aufmunftung der Truppen vorträgt. Die Übertreibungen — Riesen, Kriegselefanten, ein vergoldeter Gottkönig — sind Teil dieser Erzählsituation.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Frank Millers Comicreihe von 1998, die ihrerseits stark stilisiert ist. Miller wiederum berief sich auf den Historienfilm "Der Löwe von Sparta" von 1962, den er als Kind gesehen hatte.
Zack Snyder legte den Film als möglichst genaue Übertragung der Comicbilder an: Zahlreiche Einstellungen entsprechen einzelnen Panels. Das Studio war skeptisch, weil weder die Besetzung bekannt noch der Stoff massentauglich schien; das Budget blieb mit rund 65 Millionen Dollar entsprechend begrenzt.
Hinter den Kulissen
Der Film wurde fast vollständig vor Blauwand in einer Halle in Montreal gedreht, in etwa sechzig Tagen. Sämtliche Landschaften, der Himmel und die Massen entstanden digital; die Farbgebung mit ihrem Bronzeton wurde durchgehend in der Nachbearbeitung erzeugt.
Die Darsteller absolvierten ein monatelanges Trainingsprogramm; die Körper im Film sind echt und wurden nicht digital bearbeitet, was seinerzeit vielfach bezweifelt wurde. Snyder setzte für die Kampfszenen ein Verfahren ein, bei dem innerhalb einer Einstellung zwischen Zeitlupe und Normaltempo gewechselt wird — ein Mittel, das nach diesem Film so breit kopiert wurde, dass es binnen weniger Jahre als abgenutzt galt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 456 Millionen Dollar ein, ein Vielfaches der Erwartungen.
Historikerinnen und Historiker widersprachen der Darstellung deutlich: Sparta wird als Verteidiger der Freiheit gezeichnet, obwohl es auf Sklaverei beruhte, und die Perser erscheinen als monströse Masse. Der Iran protestierte offiziell gegen den Film. Snyder verwies auf die Erzählsituation, was die Kritik nur teilweise entkräftete. Unbestritten ist der ästhetische Einfluss: Die Kombination aus digitaler Farbwelt, Zeitlupe und Comicnähe prägte das Actionkino der folgenden Jahre erheblich — auch Snyders eigene spätere Filme.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gerard Butler als King Leonidas
- Lena Headey als Gorgo
- Dominic West als Theron
- David Wenham als Dilios/Narrator
- Vincent Regan als Captain
- Michael Fassbender als Stelios
- Tom Wisdom als Astinos
- Andrew Pleavin als Daxos
- Andrew Tiernan als Ephialtes
- Rodrigo Santoro als Xerxes
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Verfügbarkeit
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