28 Soldiers - Die Panzerschlacht (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ким Дружинин |
|---|---|
| Genre | Historie, Action, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende November 1941, irgendwo vor Moskau: Eine Gruppe von 28 Soldaten der 316. Schützendivision der Roten Armee, unter dem Kommando von General Iwan Panfilow, stellt sich einer Kolonne von 54 deutschen Panzern der 11. Panzerdivision entgegen. Ihre Ausrüstung ist der Übermacht kaum gewachsen: Mosin-Nagant-Gewehre, Maschinengewehre vom Typ DP und PM-M1910, dazu Panzerabwehrgranaten RPG-40 und Panzerbüchsen PTRD-41, allesamt gegen die anrollenden Panzer nur bedingt wirksam. Trotzdem halten die Männer über mehrere Tage stand, um den Vormarsch auf Moskau aufzuhalten. Die Handlung folgt diesem ungleichen Abwehrkampf aus der Perspektive der Soldaten selbst, ohne den Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
"28 Soldiers - Die Panzerschlacht" entstand 2016 unter der Regie von Kim Druschinin. In den Hauptrollen sind Asamat Nigmanow, Alexei Morosow, Jakiw Kutscherewskyj und Oleg Fjodorow zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und ordnet sich als Kriegsfilm mit historischem, dramatischem und actionbetontem Zuschnitt ein.
Hinter den Kulissen
Die Grundlage bildet ein Bericht des Kriegsjournalisten Wassili Koroteew, der kurz nach den Ereignissen in der Zeitung der Roten Armee, Krasnaja Swesda, erschien. Diese journalistische Herkunft prägt die Erzählweise: Der Fokus liegt weniger auf individuellen Heldenbiografien als auf der kollektiven Situation einer kleinen, namentlich kaum ausdifferenzierten Gruppe gegen eine technisch überlegene Streitmacht. Die Kombination aus Historie, Drama und Action verweist auf eine Erzählung, die militärische Auseinandersetzung möglichst konkret nachzeichnen will, während die dramatischen Elemente das persönliche Ausharren der Soldaten in den Vordergrund rücken. Dass gleich vier Waffentypen der Infanterie im Zentrum stehen, deutet auf eine Inszenierung hin, die Wert auf die materielle Realität des Gefechts legt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung durch eine breitere Stimmenbasis Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Kriegsfilmgenres reiht sich der Titel in jene Reihe von Werken ein, die sich auf ein konkretes, begrenztes Gefecht konzentrieren, statt einen größeren historischen Bogen zu spannen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Azamat Nigmanov als Musabek Sengirbaev
- Aleksey Morozov als Vasiliy Klochkov
- Yakiv Kucherevskyi als Serzhant Dobrobabin
- Oleg Fyodorov als Grigory Shemyakin, foreman
- Aleksej Longin als Pavel Gundilovich
- Dmitriy Girev als Bondarenko
- Amadu Mamadakov als Alikbay Kosaev
- Andrey Shalyopa als Lieutenant
- Pavel Goncharov als Natarov
- Nikolay Klimchuk als Petrenko
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