1942 - Ostfront (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Игорь Копылов |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (181 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach monatelangen erbitterten Kämpfen hat die Rote Armee das Dorf Owsjannikowo zurückerobert, doch der Preis ist hoch: Von der ursprünglichen Kompanie ist nur noch ein Drittel übrig. Die erschöpften Soldaten hoffen auf Verstärkung, doch aus dem Hauptquartier kommt stattdessen ein Befehl, der einer Verurteilung gleichkommt – das Dorf ist um jeden Preis zu halten. Der Kompaniechef steht vor einer Entscheidung ohne gute Lösung: Er kann den sinnlos erscheinenden Befehl befolgen und damit den Rest seiner Männer opfern, oder er zieht seine Leute aus dem Mörserfeuer zurück und riskiert damit ein Kriegsgericht wegen Befehlsverweigerung. Der Film konzentriert sich auf eine einzige, in großer Detailtiefe erzählte Gefechtssituation, in der sich das größere Bild des Krieges spiegeln soll.
Entstehungsgeschichte
"1942 – Ostfront" entstand 2019 unter der Regie von Igor Kopylow. Der Kriegsfilm mit dramatischen und historischen Elementen ist ab 18 Jahren freigegeben. In den Hauptrollen sind Sergej Scharkow, Iwan Batarew, Oleg Gajanow und Arseny Semjonow zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Verengung der Handlung auf eine einzelne Schlacht und einen einzigen moralischen Konflikt – Gehorsam gegenüber einem sinnlosen Befehl oder Verantwortung für die eigenen Männer – macht deutlich, dass es weniger um ein episches Kriegsgeschehen als um die Zuspitzung auf individuelle Entscheidungen unter extremem Druck geht. Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und Historie sowie der Anspruch auf realistische Darstellung deuten darauf hin, dass der Film weniger auf große Frontbewegungen als auf die physische und psychische Erschöpfung der Soldaten in einer einzigen, ausgedehnten Kampfsituation zielt. Die Altersfreigabe ab 18 spricht für eine schonungslose, unbeschönigte Bildsprache.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2019 sind mittlerweile sechs Jahre vergangen, ohne dass sich daran laut den vorliegenden Daten etwas geändert hätte. Innerhalb des Genres der Kriegsdramen über die Ostfront reiht sich der Film mit seiner Konzentration auf eine einzelne, existenzielle Entscheidungssituation ein, ohne dass sich aus den vorliegenden Angaben weitere Rückschlüsse auf seine Stellung ziehen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sergey Zharkov
- Ivan Batarev
- Oleg Gayanov
- Arseny Semenov
- Aleksandr Gorbatov
- Aleksandr Bukharov
- Grigory Nekrasov
- Igor Grabuzov
- Alexandr Aravushkin
- Dan Rozin als Pvt. Viktor Somov
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Verfügbarkeit
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