100 Feet (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Red |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-07-22 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.415.804 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (353 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marnie Watson kommt auf Bewährung aus dem Gefängnis. Sie hatte ihren Ehemann getötet, einen gewalttätigen Polizisten aus New York, und zwar in Notwehr. Die Freiheit ist allerdings an strenge Auflagen gebunden: Sie muss eine Fußfessel tragen und im Haus bleiben, weiter als 100 Fuß darf sie sich nicht entfernen.
Von der anderen Straßenseite aus beobachtet sie der frühere Partner ihres Mannes aus einem Auto heraus. Er wartet nur darauf, dass sie gegen die Auflagen verstößt, um sie zurück ins Gefängnis zu bringen. Doch der enge Radius ist nicht ihr größtes Problem. Im Haus wartet der Geist ihres Mannes, und der dürstet nach Rache.
Entstehungsgeschichte
Eric Red inszenierte den Horrorfilm, der 2008 erschien. Famke Janssen spielt Marnie Watson, Bobby Cannavale, Ed Westwick und Michael Paré ergänzen die Besetzung. Zuschauer müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reiner Horrorfilm, doch die Anlage der Geschichte verbindet das Übernatürliche mit einer sehr realen Bedrohung. Häusliche Gewalt steht am Anfang, und der Geist des Ehemanns setzt diese Gewalt nach dessen Tod fort. Das Grauen ist also nicht fremd, sondern vertraut, es kommt von dem Menschen, vor dem sich die Heldin schon zu Lebzeiten schützen musste.
Die Fußfessel ist dabei ein wirkungsvoller Kunstgriff. Sie verwandelt das Haus in ein Gefängnis, aus dem es keinen Ausweg gibt, und nimmt der Heldin die naheliegendste Reaktion auf Spuk, die Flucht. Draußen wartet ein Polizist, der sie zurück hinter Gitter bringen will, drinnen ein rachsüchtiger Geist. Diese doppelte Einschließung erzeugt Spannung und macht das Thema Kontrolle zum Kern der Geschichte. Der ernste Hintergrund, Gewalt in einer Ehe, gibt dem Stoff zusätzliches Gewicht.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 5,7 von 10 Punkten liegt im mittleren Bereich. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich, eine überschaubare Grundlage.
Zwischen dem Erscheinen und heute liegen 18 Jahre. Innerhalb des Horrorfilms gehört das Werk zu den Spukhausgeschichten, verleiht diesem vertrauten Muster jedoch eine eigene Wendung: Die Heldin kann das Haus nicht verlassen, selbst wenn sie wollte. Diese erzwungene Nähe zum Schrecken unterscheidet den Film von Varianten, in denen die Flucht zumindest möglich bleibt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Famke Janssen als Marnie Watson
- Bobby Cannavale als Shanks
- Ed Westwick als Joey
- Michael Paré als Mike Watson / The Ghost
- Patricia Charbonneau als Frances
- John Fallon als Jimmy
- Kevin Geer als Father Pritchet
- Tibor Pálffy als Homeless Man
- Kembe Sorel als Patrolman
- Evelyne Kandech als Patrolwoman
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Verfügbarkeit
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