100 Dinge (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Florian David Fitz |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (324 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Toni hängt an seiner Espressomaschine, Paul an seinem Handy. Toni kommt nicht ohne seine Haarpillen aus, Paul nicht ohne seine heiligen Sneakers. Vor allem aber kommt keiner der beiden ohne den anderen aus, auch wenn ihnen das selbst nicht klar ist. Zwischen ihnen dreht sich ständig alles um die Frage, wer der Bessere oder Coolere ist.
Genau dieser Dauerwettstreit bringt sie in eine missliche Lage. Die beiden haben gewettet, hundert Tage lang auf alles zu verzichten, was sie besitzen. Nun sitzen sie da, ohne Möbel und ohne Kleidung, nackt und durchgefroren. Jeden Tag darf genau ein Gegenstand zurückkehren. Und das Experiment hat gerade erst begonnen: Es ist Tag eins.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie aus dem Jahr 2018 hat Florian David Fitz inszeniert, der zugleich selbst zur Besetzung gehört. Neben ihm spielen Matthias Schweighöfer, Miriam Stein und Hannelore Elsner mit. Für Kinder ab 6 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama gehen hier Hand in Hand. Die Ausgangslage ist unverkennbar komisch angelegt: zwei erwachsene Männer, nackt und frierend in leeren Räumen, gefangen in einer Wette aus Stolz. Die dramatische Seite liegt in dem, was sich hinter dem Wettstreit verbirgt, nämlich eine Freundschaft, in der beide aufeinander angewiesen sind, ohne es sich einzugestehen.
Die Regel, dass täglich nur ein einziger Gegenstand zurückkommt, gibt der Geschichte eine klare Struktur. Jede Wahl wird zur kleinen Entscheidung darüber, was im Leben wirklich zählt. So wird aus einem Spiel mit Dingen allmählich eine Frage nach Bindungen und Gewohnheiten.
Die Aufzählung der Lieblingsgegenstände, von der Espressomaschine bis zu den Sneakers, zeichnet die beiden Figuren schon zu Beginn über ihren Besitz. Genau diese Prägung wird durch den Verzicht auf die Probe gestellt.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen spricht für ein freundliches, aber nicht überschwängliches Echo. Seit dem Start sind 8 Jahre vergangen.
Im Komödienfach steht der Film für die Verbindung von leichter Unterhaltung mit einer ernsteren Frage nach Konsum und Freundschaft. Die zugespitzte Prämisse sorgt für den Witz, der dramatische Kern für die Fallhöhe.
Bilder





Besetzung & Stab
- Florian David Fitz als Paul Konaske
- Matthias Schweighöfer als Anton Katz
- Miriam Stein als Lucy
- Hannelore Elsner als Renate Konaske
- Wolfgang Stumph als Wolfgang Konaske
- Katharina Thalbach als Grandma Konaske
- Johannes Allmayer als Ronne
- Sarah Viktoria Frick als Betty
- Maria Furtwängler als Antonietta Kärcher
- Artjom Gilz als David Zuckerman
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Verfügbarkeit
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