А Зори Здесь Тихие... (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ренат Давлетьяров |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-04-30 |
| Budget | 3.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.249.225 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (174 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spätfrühling 1942, weit hinter der eigentlichen Front: An einem abgelegenen Bahnknotenpunkt landen deutsche Fallschirmjäger, keine gewöhnlichen Soldaten, sondern eine erfahrene Spezialeinheit der Waffen-SS mit dem Ziel, die Bahnstrecke zum Kirow-Kanal und zum Weißmeer-Ostsee-Kanal zu erreichen. Diesem Trupp steht wenig entgegen: Korporal Waskow und eine kleine Flakeinheit, besetzt mit fünf jungen Frauen, die noch in der Ausbildung stehen. Was zunächst wie ein Gefecht von begrenzter Bedeutung wirkt, entscheidet über eine strategisch zentrale Transportroute. Ob es Waskow und den jungen Frauen gelingt, den Durchbruch zu verhindern, und welcher Preis dafür zu zahlen ist, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Kriegsfilm entstand 2015 unter der Regie von Renat Dawletjarow. In den Hauptrollen sind Pjotr Fjodorow, Anastasija Mikultschina, Jewgenija Malachowa und Kristina Asmus zu sehen. Neben der Kinofassung existiert eine erweiterte Version in vier 45-minütigen Episoden, die 2016 im russischen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus einer routinierten, überlegen ausgerüsteten Angreiferstaffel und einer improvisierten Verteidigung aus Ausbildern und jungen Rekrutinnen legt den dramatischen Kern des Films offen: Der Krieg wird hier nicht als große Frontbewegung erzählt, sondern als Kammerspiel im Kleinen, dessen Ausgang trotzdem weitreichende Folgen hätte. Dass die Verteidiger überwiegend junge Frauen ohne Kampferfahrung sind, verschiebt den Fokus des Kriegsdramas weg von reiner Waffenaktion hin zu Fragen von Verletzlichkeit und Pflicht. Die Genrezuordnung als Drama und Kriegsfilm deutet an, dass persönliche Schicksale mindestens so viel Raum einnehmen wie das militärische Geschehen selbst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen ließe. Zehn Jahre nach seiner Entstehung steht er als eine von vielen Auseinandersetzungen mit dem Kriegsjahr 1942, die den Fokus bewusst auf eine kleine, fast vergessene Frontlinie legt statt auf die großen Schauplätze des Krieges.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pyotr Fyodorov als Fedot Vaskov
- Anastasiya Mikulchina als Rita Osyanina
- Evgenia Malakhova als Zhenya Komelkova
- Kristina Asmus als Galya Chetvertak
- Sofia Lebedeva als Liza Brichkina
- Agniya Kuznetsova als Sonya Gurvich
- Ekaterina Vilkova als Sergeant Kiryanova
- Anatoliy Belyy als Major
- Darya Moroz als Maria
- Viktor Proskurin als Makarych
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