Остров (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Павел Лунгин |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-23 |
| Einspielergebnis | 3.557.508 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (172 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1942, Zweiter Weltkrieg: Ein sowjetisches Kohlenschiff im Weißen Meer wird von deutschen Soldaten aufgebracht. Ein junger Matrose gerät in Panik und rettet sich, indem er auf Befehl der Feinde seinen eigenen Freund tötet. Er glaubt, sein Leben damit gesichert zu haben, doch das Boot wird kurz darauf in die Luft gesprengt. Der Film springt in das Jahr 1976: In einem abgelegenen Kloster auf einer Insel im selben Meer leben Mönche, zu denen Ratsuchende und Hilfsbedürftige pilgern. Sie erhoffen sich Rat und Heilung von Anatoli, einem alten Mönch, dem heilende und vorausschauende Kräfte zugeschrieben werden. Er trägt jedoch eine schwere Schuld mit sich, deren Zusammenhang mit dem Matrosen von damals sich erst im Laufe der Geschichte andeutet.
Entstehungsgeschichte
Der russische Film entstand 2006 unter der Regie von Pawel Lungin. In den Hauptrollen sind Pjotr Mamonow, Wiktor Suchorukow, Juri Kusnezow und Dmitri Djuschew zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama mit komödiantischen Zügen ist ungewöhnlich für einen Stoff, der Schuld, Sühne und religiöses Leben verhandelt. Diese Mischung deutet darauf hin, dass die Erzählung nicht ausschließlich schwer und getragen ist, sondern auch Momente von Alltäglichkeit und leiser Situationskomik im klösterlichen Zusammenleben zulässt. Der zeitliche Sprung von 1942 zu 1976 legt eine Struktur nahe, in der Vergangenheit und Gegenwart erst nach und nach zusammengeführt werden, während die Frage nach der Verbindung zwischen dem jungen Matrosen und dem alten Mönch als Spannungsbogen über die gesamte Handlung gelegt ist. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern und das Klostersetting weisen auf eine reduzierte, auf wenige Figuren konzentrierte Erzählweise hin, die den Fokus auf innere Vorgänge statt auf äußere Handlung legt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber noch nicht breit abgesicherten Bereich. Seit der Entstehung 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in die Kategorie älterer Produktionen einordnet, deren Bekanntheit sich über Jahre gehalten hat, ohne dass eine große Menge an Stimmen zusammengekommen ist. Innerhalb der Kombination aus Drama und Komödie nimmt der Film mit seinem religiös-historischen Setting eine eigene Position ein, die sich von rein dramatischen oder rein komödiantischen Kriegs- und Schuld-Erzählungen abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pyotr Mamonov als Father Anatoli
- Viktor Sukhorukov als Father Filaret
- Yuriy Kuznetsov als Tikhon Petrovich, admiral
- Dmitriy Dyuzhev als Father Iov
- Viktoriya Isakova als Nastya
- Aleksey Zelensky als young Tikhon
- Timofey Tribuntsev als young Anatoli
- Nina Usatova als widow
- Yana Esipovich als girl
- Olga Demidova
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Verfügbarkeit
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