The New Pope (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 58 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-10 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (323 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Papst Pius XIII. liegt im Koma. Trotz einiger unvorhergesehener und rätselhafter Umstände gelingt es Voiello, dem Staatssekretär des Vatikans, den britischen Aristokraten Sir John Brannox auf den Papstthron zu bringen. Der charmante und kultivierte John nimmt den Namen Johannes Paul III. an.
Zunächst scheint er der perfekte Papst zu sein, doch er verbirgt einige Geheimnisse. Bald muss er erkennen, wie schwer es ist, den charismatischen Pius XIII. alias Lenny Belardo zu ersetzen. Dieser schwebt noch immer zwischen Leben und Tod und wird von Tausenden Gläubigen wie ein Heiliger verehrt. Die Idealisierung verschärft allerdings die Grabenkämpfe religiöser Fundamentalisten. Zugleich stürzen mehrere Skandale die Kirche in eine tiefe Krise, und im Vatikan ist wie immer nichts so, wie es scheint.
Entstehungsgeschichte
Die Serie aus dem Jahr 2020 wurde von Paolo Sorrentino entwickelt. Jude Law, John Malkovich, Silvio Orlando und Cécile de France gehören zur Besetzung. Freigegeben ist sie erst ab 18 Jahren und richtet sich damit ausdrücklich an ein erwachsenes Publikum.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, widmet sich die Serie einem Stoff, in dem Religion, Macht und Kontroverse eng verflochten sind. Italien und der Vatikan bilden den Schauplatz, das Papsttum steht im Zentrum. Die Geschichte nutzt die abgeschlossene Welt des Kirchenstaates, um Fragen nach Glauben, Einfluss und Inszenierung zu verhandeln.
Bemerkenswert ist die Konstellation zweier Päpste. Der eine liegt im Koma und wird dennoch verehrt, der andere hat das Amt inne, steht aber in seinem Schatten. Aus diesem Gegensatz entsteht eine Spannung, die über persönliche Rivalität hinausgeht, weil sie die Frage aufwirft, wer die Kirche eigentlich prägt. Die Geheimnisse des neuen Papstes, die Machtspiele um seine Wahl und die Skandale bieten Stoff für eine fortlaufende Erzählung, wie sie das Serienformat erlaubt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,6 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Grundlage sind einige hundert Stimmen, genug für eine klare Tendenz.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen gehört die Serie zu den Dramen, die kirchliche Macht und religiöse Konflikte ins Zentrum rücken. Innerhalb dieses Feldes steht sie für einen Zugang, der die Institution nicht nur als Ort des Glaubens, sondern auch als Bühne politischer und persönlicher Auseinandersetzungen zeigt. Der Titel verweist bereits darauf, dass der Wechsel an der Spitze den Ausgangspunkt aller Konflikte bildet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jude Law als Pius XIII / Lenny Belardo
- John Malkovich als Giovanni Paolo III / Sir John Brannox
- Silvio Orlando als Cardinal Voiello / Cardinal Hernandez
- Cécile de France als Sofia Dubois
- Javier Cámara als Cardinal Gutierrez
- Ludivine Sagnier als Esther
- Maurizio Lombardi als Cardinal Mario Assente
- Henry Goodman als Danny
- Massimo Ghini als Cardinal Spalletta
- Mark Ivanir als Bauer
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Verfügbarkeit
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