Sherlock (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Mark Gatiss, Steven Moffat |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-07-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 8,5 (6.712 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Militärarzt kehrt aus Afghanistan zurück, kann sich London nicht leisten und wird an einen Mitbewohner vermittelt. Der stellt sich als beratender Detektiv vor, erklärt ihm binnen Sekunden seine halbe Lebensgeschichte und nimmt ihn am selben Abend zu einem Tatort mit.
Die Serie überträgt Arthur Conan Doyles Erzählungen in die Gegenwart: Watson bloggt statt zu schreiben, Holmes schickt Nachrichten statt Telegramme, und die Fälle heißen "Ein Fall von Pink" statt "Eine Studie in Scharlachrot".
Entstehungsgeschichte
Mark Gatiss und Steven Moffat, beide Autoren von "Doctor Who", entwickelten die Idee auf ihren wiederkehrenden Zugfahrten nach Cardiff.
Ihr Ansatz war ausdrücklich respektlos: Die Verfilmungen der 1930er Jahre hätten sich ebenfalls nicht an die Vorlage gehalten, und eine ehrfürchtige, langsame Fassung wollten sie vermeiden. Die Verlegung in die Gegenwart war die Folge, nicht der Ausgangspunkt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in Cardiff, mit Außenaufnahmen in London; die Baker Street wird von der North Gower Street dargestellt. Die BBC produzierte vier Staffeln zwischen 2010 und 2017 mit je drei Folgen von neunzig Minuten.
Prägend ist ein gestalterischer Einfall: Nachrichten, Suchergebnisse und Holmes' Schlussfolgerungen erscheinen als Schrift im Bild statt auf abgefilmten Bildschirmen. Das Verfahren wurde anschließend breit übernommen.
Einordnung & Wirkung
Die erste Staffel erreichte in Großbritannien 8,37 Millionen Zuschauer, die dritte im Schnitt 11,82 Millionen — damit war sie die meistgesehene Dramaserie des Landes seit 2001. Benedict Cumberbatch und Martin Freeman gewannen jeweils einen Emmy.
Ab der dritten Staffel gingen die Urteile auseinander; die vierte wurde deutlich schlechter aufgenommen. Bemängelt wurde, dass die Serie ihre Fälle zunehmend zugunsten von Wendungen um die Figuren selbst zurückstellte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes
- Martin Freeman als John Watson
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Verfügbarkeit
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