Queer as Folk (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Russell T Davies |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 32 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-02-23 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (157 Stimmen) |
Worum es geht
Stuart Jones hat scheinbar alles: Geld, Ausstrahlung, die Aufmerksamkeit aller. Sein bester Freund Vince Tyler ist witzig und liebenswert, aber vom Selbstvertrauen seines Freundes weit entfernt. Seit Jahren hegt Vince Gefühle für Stuart, die unerwidert bleiben. Beide sind 29, Abend für Abend auf der Canal Street unterwegs, feste Größen der Szene, die sich langsam fragen, wohin ihr Leben eigentlich noch führen soll. Dann taucht Nathan Maloney auf, jung, ungestüm und gerade erst dabei, sich selbst zu entdecken. Er drängt sich in das eingespielte Gefüge der beiden Freunde, und von diesem Moment an gerät einiges in Bewegung, das die Serie über ihren Verlauf hinweg entfaltet, ohne den Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 1999 und geht auf eine Idee von Russell T Davies zurück. In den zentralen Rollen sind Aidan Gillen, Craig Kelly, Charlie Hunnam und Esther Hall zu sehen. Als Drama angelegt, ist die Serie ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Freigabe ab 18 deutet an, dass hier offen und ungeschönt erzählt wird, ohne Rücksicht auf Zurückhaltung. Die Konstellation aus drei Männern unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Lebenserfahrung, ergänzt um eine weibliche Figur, eröffnet ein Beziehungsgeflecht, das auf Nähe, Ungleichzeitigkeit und unausgesprochene Wünsche setzt. Dass die Geschichte an einem festen Ort, der Canal Street, verankert ist, gibt ihr einen wiederkehrenden Schauplatz, an dem sich die Figuren immer wieder begegnen und aneinander messen. Die Einordnung als reines Drama, ohne komödiantische oder andere Genrezusätze, signalisiert einen ernsthaften Blick auf Identität, Begehren und die Frage, wie sich ein eingespieltes Leben verändert, sobald jemand Neues hineinplatzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch schmales Bild ab. Seit der Veröffentlichung 1999 sind mittlerweile deutlich über zwei Jahrzehnte vergangen, was die Serie in die früheren Jahre der ernsthaften Auseinandersetzung mit queeren Lebensrealitäten im Serienformat einordnet. Innerhalb des Dramagenres besetzt sie damit eine Position, die auf explizite, unmittelbare Erzählweise statt auf Zurückhaltung setzt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Aidan Gillen als Stuart Jones
- Craig Kelly als Vince Tyler
- Charlie Hunnam als Nathan Maloney
- Esther Hall als Romey Sullivan
- Denise Black als Hazel Tyler
- Andy Devine als Bernard Thomas
- Alison Burrows als Sandra Docherty
- Caroline O'Neill als Janice Maloney
- Caroline Pegg als Rosalie Cotter
- Antony Cotton als Alexander Perry
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Verfügbarkeit
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