Lilyhammer (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Anne Bjørnstad, Eilif Skodvin |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Krimi |
| Erscheinungsdatum | 2012-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (298 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Mafioso aus New York will noch einmal ganz von vorn anfangen, und zwar dort, wo ihn niemand vermuten würde: im norwegischen Lillehammer. Frank Tagliano tauscht die vertraute Welt der amerikanischen Metropole gegen eine Umgebung, in der andere Regeln gelten und in der seine Methoden zwangsläufig auffallen.
Aus diesem Gegensatz bezieht die Serie ihren Reiz. Ein Mann, der gewohnt ist, Probleme auf seine eigene Weise zu lösen, trifft auf ein Umfeld mit ganz anderen Umgangsformen. Ob der Neuanfang gelingt oder die alten Gewohnheiten ihn einholen, bleibt die Frage, die über dem Geschehen schwebt.
Entstehungsgeschichte
Die norwegisch-amerikanische Serie geht auf eine Idee von Anne Bjørnstad und Eilif Skodvin zurück. Sie startete 2012 und lief bis 2014, verteilt auf drei Staffeln. Steven Van Zandt spielt den New Yorker Mafioso Frank Tagliano, daneben gehören Paul Kaye, Nils Jørgen Kaalstad und Sven Nordin zum Ensemble. Freigegeben ist die Serie ab 16 Jahren, was zu einem Stoff aus dem Verbrechermilieu passt.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Krimi greifen hier ineinander. Diese Kombination verspricht keine reine Gangstergeschichte, sondern eine, die ihre Hauptfigur zugleich ernst nimmt und mit ihr spielt. Der Humor speist sich aus dem Zusammenprall zweier Kulturen: Ein Mann aus der New Yorker Unterwelt muss sich in einer norwegischen Stadt zurechtfinden, deren Alltag mit seinem bisherigen Leben wenig gemein hat.
Schon die Konstellation einer norwegisch-amerikanischen Produktion spiegelt dieses Thema wider, denn die Serie verbindet zwei Welten nicht nur in der Handlung. Die Krimi-Elemente sorgen dafür, dass die Vergangenheit der Hauptfigur nie ganz verschwindet. Das Drama wiederum nimmt den Versuch eines echten Neubeginns ernst genug, um mehr als eine bloße Pointe daraus zu machen. So entsteht eine Mischung, in der Fremdheit, Gewalt und Situationskomik nebeneinander bestehen.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,3 von 10 zeigt eine deutlich positive Aufnahme bei denjenigen, die abgestimmt haben. Die Basis umfasst einige hundert Stimmen und ist damit eher schmal, das Urteil fällt aber recht eindeutig aus. Seit dem Start sind 14 Jahre vergangen. Unter den Krimikomödien nimmt die Serie eine eigenständige Position ein, weil sie das vertraute Mafia-Motiv in ein ungewohntes, nordeuropäisches Umfeld verpflanzt und die Fremdheit ihrer Hauptfigur zum eigentlichen Motor macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Steven Van Zandt als Frank Tagliano / Giovanni 'Johnny' Henriksen
- Paul Kaye als Duncan Hammer
- Nils Jørgen Kaalstad als Dag Solstad
- Sven Nordin als Julius Backe
- Steinar Sagen als Roar Lien
- Trond Fausa Aurvåg als Torgeir Lien
- Marian Saastad Ottesen als Sigrid Haugli
- Anne Krigsvoll als Laila Hovland
- Kyrre Hellum als Geir 'Elvis' Tvedt
- Mikael Aksnes-Pehrson als Jonas Haugli
Weitere Filme von Anne Bjørnstad, Eilif Skodvin
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Verfügbarkeit
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