Freud (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Marvin Kren, Stefan Brunner |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 52 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-03-15 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Wien im Jahr 1886. Der junge Sigmund Freud entwickelt revolutionäre Theorien und stößt damit auf heftigen Widerstand. Doch seine Ideen wecken auch Interesse, und zwar bei zwei sehr unterschiedlichen Menschen: dem berühmten Medium Fleur Salomé und Alfred Kiss, einem Kriegsveteranen, der als Polizist arbeitet.
Mit diesen beiden Verbündeten an seiner Seite gerät Freud bald in eine mörderische Verschwörung, die ganz Österreich in Atem hält. Der Wissenschaftler, der eigentlich die Abgründe der menschlichen Seele erforschen will, sieht sich plötzlich mit sehr realen Verbrechen konfrontiert.
Entstehungsgeschichte
Die Serie stammt aus dem Jahr 2020 und wurde von Marvin Kren und Stefan Brunner entwickelt. Zur Besetzung gehören Manuel Ossenkopf, Robert Finster, Georg Friedrich und Ella Rumpf. Mit einer Freigabe erst ab 18 Jahren richtet sie sich ausschließlich an ein erwachsenes Publikum, was eine harte Gangart erwarten lässt.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Mystery verbinden sich in dieser Serie. Der Krimi liefert die Verschwörung und die Ermittlung, das Drama die Figuren mit ihren inneren Konflikten, das Mystery die Unsicherheit darüber, was hinter den Ereignissen steckt. Die hohe Altersfreigabe unterstreicht, dass die Serie diese Elemente in düsterer Form ausspielt.
Die Anlage der Geschichte ist ungewöhnlich, weil sie eine historische Figur in eine fiktive Kriminalhandlung versetzt. Das Trio aus Denker, Medium und Polizist bringt drei Zugänge zur Wahrheit zusammen: Wissenschaft, Übersinnliches und Ermittlungsarbeit. Gerade dieser Gegensatz verspricht Reibung, denn jede Figur deutet die Ereignisse auf ihre eigene Weise. Das Wien des späten Jahrhunderts dient als Kulisse, in der Aufbruch und Widerstand nah beieinanderliegen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,1 von 10 Punkten erzielt die Serie eine gute Durchschnittswertung. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine überschaubare Basis mit klar positiver Tendenz.
Sechs Jahre nach dem Erscheinen gehört die Serie zu jenen historischen Krimidramen, die bekannte Namen als Ausgangspunkt für eine düstere, fiktive Handlung nutzen. Sie verbindet Spannung mit einem Blick auf eine Stadt, in der neue Ideen und alte Ordnung aufeinandertreffen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Manuel Ossenkopf als Frantisek Mucha
- Robert Finster als Sigmund Freud
- Georg Friedrich als Alfred Kiss
- Ella Rumpf als Fleur Salomé
- Brigitte Kren als Lenore
- Anja Kling als Gräfin Sophia
- Philipp Hochmair als Graf Viktor Szápáry
- Christoph Krutzler als Franz Poschacher
- Mercedes Müller als Martha Bernays
- Alina Fritsch als Fanny Kiss
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Verfügbarkeit
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