El Chapo (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Daniel Posada, Silvana Aguirre Zegarra, Carlos Contreras, Ernesto Contreras, José Manuel Cravioto |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 55 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-23 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.672 Stimmen) |
Worum es geht
Die Serie folgt Joaquín Guzmán, genannt El Chapo, von den achtziger Jahren an.
Sie zeigt seinen Aufstieg innerhalb des Guadalajara-Kartells — vom Untergebenen des Bosses Miguel Ángel Félix Gallardo zum eigenen Drogenboss. Dazu gehören seine Flucht, seine Verhaftung und seine spätere Befreiung aus dem Gefängnis.
Entstehungsgeschichte
Die Handlung beruht auf realen Ereignissen im Umfeld der mexikanischen Drogenorganisationen — darunter die Schießerei am Flughafen von Guadalajara 1993, bei der ein Kardinal erschossen wurde.
Entwickelt wurde die Serie von Silvana Aguirre und Carlos Contreras. Regie führte J. M. Cravioto.
Marco de la O spielt El Chapo — in der deutschen Fassung gesprochen von Wolfgang Wagner —, Humberto Busto den Conrado „Don Sol" Higuera Sol, Diego Vásquez den Ismael Zambrano und Laura Osma die Elba Coronado.
Produziert wurde die Serie als Koproduktion von Univision und Netflix bei Story House Entertainment.
Es entstanden drei Staffeln mit insgesamt 34 Folgen — neun in der ersten, zwölf in der zweiten, dreizehn in der dritten. Der Start in den USA war am 23. April 2017 bei Univision, die deutsche Erstausstrahlung am 16. Juni 2017 bei Netflix; die Serie lief bis 2018.
Hinter den Kulissen
Der Stoff ist heikel, weil die geschilderten Taten reale Opfer haben. Die Schießerei am Flughafen von Guadalajara 1993, bei der ein Kardinal erschossen wurde, ist kein erfundener Vorfall.
Daraus ergibt sich die Aufgabe jeder Erzählung dieser Art: Sie muss einen Aufstieg nachvollziehbar machen, ohne ihn zu verklären. Serien über Drogenbosse arbeiten mit einer Anziehungskraft, die dem Gegenstand innewohnt.
Die Koproduktion zwischen einem spanischsprachigen US-Sender und einer internationalen Plattform beschreibt das Zielpublikum genau: ein Stoff, der in Mexiko spielt, für Zuschauer diesseits und jenseits der Grenze.
Auffällig ist der Zuschnitt der Staffeln. Von neun über zwölf auf dreizehn Folgen — die Serie wurde mit jeder Staffel umfangreicher, statt sich zu verdichten.
Einordnung & Wirkung
Drei Staffeln mit 34 Folgen in zwei Jahren sind ein hohes Tempo. Zwischen dem Start im April 2017 und dem Ende 2018 lag kaum mehr als ein Jahr.
Die deutsche Erstausstrahlung folgte weniger als zwei Monate nach dem amerikanischen Start — für eine spanischsprachige Produktion ein ungewöhnlich kurzer Abstand, der die Rolle der Plattform als Vertriebsweg zeigt.
Kritikerstimmen sind nicht überliefert. Das ist bei Serien dieses Zuschnitts nicht ungewöhnlich: Produktionen, die primär über eine Plattform ausgewertet werden und einen sprachlich abgegrenzten Markt bedienen, finden in der deutschsprachigen Fachkritik selten statt.
Was bleibt, ist der Gegenstand selbst. Eine Serie, die reale Ereignisse bis in die jüngere Vergangenheit nachzeichnet und dabei eine namentlich benannte Person ins Zentrum stellt, bewegt sich auf einem Feld, auf dem Erzählung und Wirklichkeit ineinandergreifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marco de la O als Joaquin 'El Chapo' Guzman
- Valentina Acosta als Alejandra
- Juan Carlos Olivas als El Güero
- Humberto Busto als Don Sol
- Alejandro Aguilar als Toño
- Hernán Romo als Benjamin Avendaño
- Tete Espinoza als Chío
- Hector Muñoz als Hijo del Chapo
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Verfügbarkeit
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