Die Meute (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Sergio Castro San Martín, Enrique Videla |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-10 |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (606 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Blanca Ibarra ist siebzehn, Schülerin und Wortführerin einer feministischen Bewegung. Während eines Protests, den Schülerinnen des Colegio Santa Inés nach einem mutmaßlichen Übergriff zwischen einem Lehrer und einer Schülerin organisiert haben, verschwindet sie. Wenige Stunden später verbreitet sich in den sozialen Netzwerken eine Aufnahme, die zeigt, wie die Jugendliche von einer Gruppe von Männern vergewaltigt wird. Von da an läuft die Suche in zwei Richtungen zugleich: nach dem Verbleib des Mädchens und nach den Verantwortlichen. Zunächst fehlt jede Spur. Erst die Ermittlerinnen Elisa Murillo, Olivia Fernández und Carla Farías, die einer auf geschlechtsbezogene Delikte spezialisierten Polizeieinheit angehören, stoßen auf eine Gemeinsamkeit der Verdächtigen: eine Chatgruppe, die sich „La Jauría de lobos“ nennt. Wer sich hinter den Namen darin verbirgt, reicht bis weit in Blancas eigenes Umfeld hinein.
Entstehungsgeschichte
Die chilenische Serie kam 2020 heraus; entwickelt haben sie Sergio Castro San Martín und Enrique Videla. Die tragenden Rollen liegen bei María Gracia Omegna, Antonia Zegers, Daniela Vega und Paula Luchsinger. Als Ausgangspunkt nennt der Stoff selbst — ausdrücklich nur in lockerer Anlehnung — den Fall La Manada; die Serie beruht damit auf wahren Begebenheiten.
Hinter den Kulissen
Drama und Krimi greifen hier so ineinander, dass keines der beiden das andere überdeckt. Die Ermittlungsarbeit gibt der Erzählung ihren Takt, das Gewicht aber liegt bei denen, die von der Tat betroffen sind. Bemerkenswert ist, dass die Spur nicht über einen Tatort führt, sondern über ein Netzwerk aus Nachrichten: Die Chatgruppe verlagert die Suche in einen Raum, in dem Verabredung und Verbreitung dasselbe Medium teilen. Dass die Verdächtigen aus Berufen mit Vertrauensvorschuss stammen, verschiebt den Blick vom Einzeltäter auf ein Umfeld.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 liegt die Bewertung im oberen Bereich, gestützt allerdings auf eine Basis im mittleren dreistelligen Bereich — ein Wert, der für eine Serie mit begrenzter Reichweite spricht, nicht für ein Massenpublikum. Sechs Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Stoff unbequem; er verlangt vom Publikum die Bereitschaft, sexualisierte Gewalt als Ausgangspunkt einer Erzählung auszuhalten.
Bilder






Besetzung & Stab
- María Gracia Omegna als Carla Farías
- Antonia Zegers als Olivia Fernández
- Daniela Vega als Elisa Murillo
- Paula Luchsinger als Celeste Ibarra
- Luis Gnecco als Claudio
- Claudia di Girólamo als Francisca
- Clemente Rodríguez als Gonzalo
- Marcela Salinas als Sandra Alcamilla
- Paulina García als Koch
- Giannina Fruttero als Cero
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Verfügbarkeit
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