Die Borgias (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Idee | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 50 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rom, das Jahr 1492. Der Kardinal Rodrigo Borgia hat sich durch geschickte und skrupellose Machtspiele so weit vorgearbeitet, dass er als Papst Alexander VI. den Thron Petri besteigt. Der Weg dorthin führt über Intrigen, Bestechung und Mord, und wer glaubt, das Amt würde ihn mäßigen, irrt: Seine Regentschaft ist von Manipulation und Machtmissbrauch geprägt, und um seinen Anspruch durchzusetzen, zettelt er brutale Kriege an.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Patriarch selbst, sondern das gesamte Adelsgeschlecht der Borgias. Seine Angehörigen stehen ihm in Sachen Machtbesessenheit in nichts nach. Die Serie erzählt, wie eine Familie den Kirchenstaat als Werkzeug ihrer eigenen Ambitionen begreift.
Entstehungsgeschichte
„Die Borgias“ ist eine Serie aus dem Jahr 2011, die auf Neil Jordan zurückgeht. Jeremy Irons führt die Besetzung an, neben ihm stehen François Arnaud, Holliday Grainger und Sean Harris. Die Freigabe ab 16 Jahren passt zu einem Stoff, der Mord und Krieg als Mittel der Politik zeigt.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Drama und Krimi verrät, wie der Stoff angelegt ist: Es geht weniger um Schlachten als um Verbrechen im Inneren der Macht, um Bestechung, Verrat und stille Morde. Papst, Religion, Rom, Florenz und italienische Geschichte stecken den Rahmen ab, ein historisches Panorama mit der Kirche als politischer Bühne.
Als opulentes Historiendrama deutet die Serie auf Ausstattung und Schauwerte hin, doch die Erzählanlage bleibt die einer Familiengeschichte. Vier Hauptdarsteller stehen für ein Ensemble, in dem der Patriarch zwar das Zentrum bildet, die Angehörigen aber eigene Handlungsstränge tragen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 Punkten liegt die Bewertung deutlich im positiven Bereich. Die Bewertungsbasis bewegt sich allerdings im mittleren dreistelligen Bereich, was den Wert als ordentlichen, aber nicht besonders breit abgesicherten Eindruck einordnet.
Fünfzehn Jahre nach dem Start von 2011 gehört die Serie zu den historischen Dramen, die Kirchengeschichte als Machtthriller lesen. Innerhalb des Genres steht sie für den Ansatz, ein historisches Adelsgeschlecht nicht als Kostümstück, sondern als Kriminalgeschichte zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeremy Irons als Rodrigo Borgia
- François Arnaud als Cesare Borgia
- Holliday Grainger als Lucrezia Borgia
- Sean Harris als Micheletto
- Thure Lindhardt als Rufio
- Sebastian de Souza als Alfonso of Aragon
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Verfügbarkeit
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