Hitchcock/Truffaut (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kent Jones |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm |
| Laufzeit | 80 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-05 |
| Einspielergebnis | 302.459 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (257 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Jahr 1962 zieht sich Alfred Hitchcock für eine Woche mit François Truffaut zurück, um mit ihm über das Filmemachen zu sprechen. Der Dokumentarfilm rekonstruiert diese Begegnung zwischen zwei Regisseuren, die trotz unterschiedlicher Herkunft und Arbeitsweise ein gemeinsames Interesse an der Kunstform Film verband: hier der Meister des Hollywood-Thrillers, dort einer der Köpfe der französischen Nouvelle Vague. Der Film verfolgt, wie sich aus diesem Gespräch ein Austausch über Handwerk, Erzählweise und Bildsprache entwickelt.
Entstehungsgeschichte
Kent Jones führte bei diesem Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015 Regie. Zu Wort kommen unter anderem Bob Balaban, Wes Anderson, Olivier Assayas und Peter Bogdanovich. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Dass für die Einordnung der Begegnung zwischen Hitchcock und Truffaut Regisseure wie Wes Anderson, Olivier Assayas und Peter Bogdanovich herangezogen werden, deutet auf einen Film hin, der das Gespräch der beiden nicht nur nacherzählt, sondern aus heutiger Perspektive kommentieren lässt. Die Anlage als reiner Dokumentarfilm ohne begleitende Genrezuschreibung legt nahe, dass hier weniger eine dramatisierte Geschichte als vielmehr eine analytische Annäherung an ein Werkgespräch im Mittelpunkt steht. Die Konzentration auf eine einzige, klar umrissene Woche im Jahr 1962 gibt dem Film eine überschaubare erzählerische Klammer, innerhalb derer sich größere Fragen zum Filmemachen entfalten können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich – ein Ergebnis, das zu einem Dokumentarfilm mit vergleichsweise begrenztem Publikum passt. Seit der Veröffentlichung 2015 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der thematischen Ausrichtung – dem Blick zweier Regie-Epochen aufeinander – etwas relativiert hätte. Innerhalb des Dokumentarfilmgenres steht er als Beispiel für eine Form, die sich ganz auf ein Gespräch zwischen zwei Filmschaffenden konzentriert, statt ein breiteres biografisches oder historisches Panorama zu entwerfen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bob Balaban als Narrator (voice)
- Wes Anderson als Self
- Olivier Assayas als Self
- Peter Bogdanovich als Self
- Arnaud Desplechin als Self
- David Fincher als Self
- James Gray als Self
- Kiyoshi Kurosawa als Self
- Richard Linklater als Self
- Paul Schrader als Self
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.