Krzysztof Kieślowski
Werdegang
Krzysztof Kieślowski wurde am 27. Juni 1941 geboren. Er begann 1957 ein Studium an der Warschauer Hochschule für Theaterwissenschaften, zu deren Direktor er verwandtschaftliche Beziehungen hatte, ohne dabei ein festes Karriereziel zu verfolgen. Da er Theaterregisseur werden wollte, es dafür aber keine eigene Ausbildung gab, studierte er zunächst Film. Seine ersten Arbeiten waren Dokumentarfilme über das Alltagsleben einfacher Arbeiter, Bürger und Soldaten. Obwohl er sich selbst nicht als politischen Filmemacher verstand, führte die Darstellung des polnischen Alltags fast zwangsläufig zu Konflikten mit der Regierung. 1975 entstand mit „Das Personal" sein erster fiktionaler Film, eine Fernsehproduktion. Zwischen 1988 und 1989 veröffentlichte er den Zyklus „Dekalog", zehn an den zehn Geboten orientierte Kurzfilme, die alle in einem Warschauer Hochhaus angesiedelt sind und mit westdeutscher finanzieller Unterstützung für das polnische Fernsehen produziert wurden. Die fünfte und sechste Episode wurden zusätzlich als längere Kinofassungen unter den Titeln „Ein kurzer Film über das Töten" und „Ein kurzer Film über die Liebe" veröffentlicht. Eine geplante erweiterte Fassung der neunten Episode kam wegen Erschöpfung nicht zustande.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 20 Titel von Kieślowski als Regisseur verzeichnet, alle als Filme, keine Serien. Sie stammen aus den Jahren 1979 bis 1994, ein Zeitraum von 15 Jahren. Die Genres reichen von Drama und Mystery über Liebesfilm, Komödie und Fantasy bis zu Krimi und Fernsehfilm, wobei Drama den Schwerpunkt bildet. Zu den Titeln zählen die „Dekalog"-Reihe, die „Drei Farben"-Trilogie, „Die zwei Leben der Veronika" und frühere Arbeiten wie „Amator" und „Ohne Ende".
Einordnung
Die Bewertungen der 20 Titel liegen zwischen 7,0 und 8,1, im Schnitt bei 7,6. Damit fallen die Werte insgesamt recht einheitlich aus. Der älteste Titel im Katalog liegt 38 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste 53 Jahre danach, was einer Katalogspanne von 15 Jahren entspricht.
Filmografie (Regie)