Zwischenfall auf der Eulenfluss-Brücke (1961)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Enrico |
|---|---|
| Genre | Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 28 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1961-12-14 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (108 Stimmen) |
Worum es geht
An einer Brücke soll ein Mann während des Amerikanischen Bürgerkriegs gehängt werden, verurteilt wegen Spionage. Der Strick reißt, und er stürzt hinab in den Fluss unter der Brücke. Es gelingt ihm, sich schwimmend zu retten und das Ufer zu erreichen. Von dort aus läuft er durch den Wald, getrieben von dem Gedanken an sein Zuhause, wo seine Frau auf ihn wartet. Die Geschichte folgt diesem Fluchtweg mit großer erzählerischer Nähe zur Erfahrung des Mannes, ohne den weiteren Ausgang vorwegzunehmen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1961 unter der Regie von Robert Enrico. In den Rollen sind Roger Jacquet, Anne Cornaly, Anker-Spang Larsen und Stéphane Fey zu sehen. Es handelt sich um ein Drama mit fantastischen Elementen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Fantasy verweist darauf, dass die Erzählung nicht bei der reinen Kriegshandlung stehenbleibt, sondern eine Ebene einbaut, die über das rein Reale hinausgeht. Die Konstruktion, einen Mann im Moment der Hinrichtung an der Schwelle zwischen Leben und Tod zu zeigen, legt eine Erzählweise nahe, die Zeit, Wahrnehmung und Wirklichkeit ineinander verschränkt. Die knappe Besetzung und die Konzentration auf einen einzigen Handlungsstrang – vom Galgen über den Fluss und den Wald bis zum Haus der Frau – sprechen für eine reduzierte, auf einen Zustand fokussierte Erzählform statt für eine breit angelegte Kriegsgeschichte. Dass die Flucht selbst im Zentrum steht und nicht die Umstände der Verurteilung, verstärkt den Eindruck einer Geschichte, die sich stärker für den inneren Zustand des Fliehenden interessiert als für die historischen Details des Bürgerkriegs.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den positiv aufgenommenen, wenn auch von einem eher kleinen Kreis bewerteten Titeln. Seit der Entstehung 1961 sind mehr als sechs Jahrzehnte vergangen, was den Titel im Genrekontext von Drama und Fantasy zu einem frühen Beispiel dafür macht, wie sich Kriegserzählung und phantastische Erzählweise verbinden lassen. Die geringe Zahl abgegebener Stimmen deutet darauf hin, dass der Film heute vor allem einem interessierten, aber begrenzten Publikum bekannt ist.
Bilder


Besetzung & Stab
- Roger Jacquet als Peyton Farquhar
- Anne Cornaly als Mrs. Farquhar
- Anker-Spang Larsen als Union Officer #1
- Stéphane Fey als Union Officer #2
- Jean-François Zeller als Union Sergeant
- Pierre Danny als Union Soldier #1
- Louis Adelin als Union Soldier #2
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Verfügbarkeit
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