Zwei ritten nach Texas (1937)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James W. Horne |
|---|---|
| Genre | Komödie, Western |
| Laufzeit | 64 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1937-04-16 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (231 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein verstorbener Goldminenbesitzer hat ein Testament hinterlassen, das seine Tochter als Erbin einsetzt. Stan und Ollie machen sich auf, dieses Dokument seiner rechtmäßigen Empfängerin zu übergeben. Im Wilden Westen angekommen, geraten die beiden jedoch in die Falle eines Saloonbesitzers, der aus Habgier seine eigene Frau als die gesuchte Erbin ausgibt. Erst nach und nach wird klar, dass die tatsächliche Tochter unscheinbar als Küchenmädchen im selben Saloon arbeitet. Stan und Ollie müssen sich das bereits ausgehändigte Testament mit Tricks und einigem Ungeschick zurückholen, um es der Richtigen zukommen zu lassen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1937 unter der Regie von James W. Horne. In den Hauptrollen sind Stan Laurel und Oliver Hardy zu sehen, an ihrer Seite Rosina Lawrence und James Finlayson. Die deutsche Fassung trägt den Titel „Zwei ritten nach Texas“, im Original heißt der Film „Way Out West“. Freigegeben ist er ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Western verbindet die typische Kulisse des Wilden Westens – Saloon, Goldmine, Erbschaftsintrige – mit einer Handlung, die auf Verwechslung und Täuschung aufbaut. Dass die Geschichte um ein Testament und eine falsche Erbin kreist, eröffnet Raum für ein Verwirrspiel, bei dem Stan und Ollie zunächst scheitern und ihre Fehler wieder ausbügeln müssen. Die Besetzung mit nur vier zentralen Figuren – den beiden Protagonisten, der wahren Erbin und dem Antagonisten des Saloons – hält die Konstellation überschaubar und lässt die Handlung auf den Kern des Betrugs und seiner Aufklärung konzentriert bleiben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer eher schmalen Stimmenzahl im mittleren Hundertbereich zeigt sich ein durchweg positives, aber nicht übermäßig breites Echo. Der zeitliche Abstand zur Entstehung beträgt mittlerweile fast neun Jahrzehnte, was den Film innerhalb der frühen Tonfilmkomödien verortet, die Western-Elemente komödiantisch aufgreifen. Innerhalb dieser Genrekombination stellt er ein Beispiel dafür dar, wie sich Slapstick-Humor mit den Versatzstücken des Wildwest-Genres verbinden lässt, ohne dass eine der beiden Ebenen die andere verdrängt.
Bilder



Besetzung & Stab
- Stan Laurel als Stan
- Oliver Hardy als Ollie
- Rosina Lawrence als Mary Roberts / Stan's falsetto (voice)
- James Finlayson als Mickey Finn
- Sharon Lynn als Lola Marcel
- Chill Wills als Lead Singer of the Avalon Boys / Stan's Bass Singing (uncredited)
- Stanley Fields als Sheriff
- Vivien Oakland als Sheriff's Wife
- Flora Finch als Maw (uncredited)
- Fred 'Snowflake' Toones als Janitor
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Verfügbarkeit
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