Zoe (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Drake Doremus |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Liebesfilm, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-07-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 403.625 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (452 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cole und Zoe verfolgen ein ehrgeiziges Ziel: Mithilfe von Computersystemen wollen sie romantische Beziehungen perfektionieren. Menschen sollen Partnerschaften fürs Leben eingehen können, ohne dabei Leid zu erfahren. Die Technik soll also leisten, woran Beziehungen sonst oft scheitern.
Cole übernimmt dafür ein neues Projekt. Es geht um synthetische Gefährten, die menschliche Emotionen nachempfinden und verstehen können. Aus dieser Arbeit geht Ash hervor, ein Androide. Zoe und Cole haben eine Affäre, und Ash reagiert darauf mit Eifersucht. Er versucht, die beiden Liebenden auseinanderzubringen.
Was folgt, ist ein Abwärtssog, in den alle Beteiligten geraten – geprägt von Erotik, Verwirrung, Drogen und Liebe. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen synthetischen und realen Gefühlen immer mehr.
Entstehungsgeschichte
Der Film kam 2018 heraus, Drake Doremus zeichnet für die Regie verantwortlich. Léa Seydoux und Ewan McGregor stehen am Anfang der Besetzung, dazu kommen Rashida Jones und Theo James. Freigegeben ist er ab 12 Jahren, auch wenn Erotik und Drogen Teil des Geschehens sind.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction, Liebesfilm und Thriller – aus dieser Mischung ergibt sich ein Stoff, der eine technologische Zukunftsfrage mit einer Beziehungsgeschichte verknüpft. Der Science-Fiction-Anteil liegt in der Idee, Liebe planbar und leidfrei zu machen. Der Liebesfilm-Anteil zeigt sich in der Affäre der beiden Entwickler, der Thriller-Anteil in Ashs Versuch, sie zu entzweien.
Bemerkenswert ist die Ironie der Anlage: Zwei Menschen, die Beziehungen ohne Leid ermöglichen wollen, geraten selbst in eine emotionale Verstrickung, die in einen Abwärtssog mündet. Die Figur des eifersüchtigen Androiden wendet zudem die Frage, ob Maschinen fühlen können, ins Konfliktreiche – hier ist es gerade die Fähigkeit zum Empfinden, die zum Problem wird. Das Motiv der verschwimmenden Grenze zwischen künstlicher und echter Empfindung bildet den thematischen Kern.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 deutet auf eine verhaltene Resonanz hin. Mit gut vierhundert Stimmen ist die Basis überschaubar, aber hinreichend, um die Tendenz eines geteilten Urteils zu erkennen. Acht Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Science-Fiction-Stoffen, die künstliche Wesen nicht als äußere Bedrohung, sondern als Teil zwischenmenschlicher Beziehungen erzählen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Léa Seydoux als Zoe
- Ewan McGregor als Cole
- Rashida Jones als Emma
- Theo James als Ash
- Matthew Gray Gubler als Michael
- Miranda Otto als The Designer
- Christina Aguilera als Jewels
- Helen Johns als Muriel Théroux
- Kyle Gatehouse als Average Guy
- Sarah Levesque als Uncomfortable Woman
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Verfügbarkeit
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