Zeuge der Anklage (1942)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Stevens |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1942-08-20 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.100.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Leopold Dilg ist aus dem Gefängnis geflohen, wo er eine Strafe wegen Brandstiftung absaß, und versteckt sich im Haus seiner Jugendfreundin Nora. Unglücklicherweise hat Nora das Haus für den Sommer an Michael Lightcap vermietet, einen Kandidaten für den Obersten Gerichtshof. Um nicht aufzufliegen, gibt sich Dilg als Gärtner aus. Gemeinsam mit Nora gelingt es ihm, den distanzierten Juristen davon zu überzeugen, dass er unschuldig ist. Aus der anfänglichen Notlösung wird ein gemeinsames Vorhaben: Die drei versuchen, die wahren Täter zu überführen. Während der Fall sich entwickelt, wird deutlich, dass sich sowohl Dilg als auch Lightcap in Nora verliebt haben – eine Verwicklung, die die Ermittlungen ebenso begleitet wie die vorsichtige Annäherung der Figuren untereinander.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1942 unter der Regie von George Stevens. In den Hauptrollen sind Cary Grant, Jean Arthur, Ronald Colman und Edgar Buchanan zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Eine juristische Frage – Schuld oder Unschuld eines Flüchtigen – wird mit einem Verwechslungsspiel um eine falsche Identität und einer Dreieckskonstellation zwischen Nora, Dilg und Lightcap verknüpft. Dass ein Gesetzeshüter in spe ausgerechnet einen vermeintlichen Straftäter beherbergt, ohne es zu wissen, liefert den komödiantischen Zündstoff, während die Aufklärung des eigentlichen Verbrechens dem Ganzen eine ernstere, dramatische Schiene gibt. Die Besetzung mit Grant, Arthur und Colman als gleichwertigem Trio deutet darauf hin, dass der Film weniger auf eine einzelne Hauptfigur zugeschnitten ist als auf das Zusammenspiel dreier gegensätzlicher Charaktere.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer im Netz eher schmalen Stimmenbasis gehört „Zeuge der Anklage“ nicht zu den meistdiskutierten Titeln seiner Zeit, wird aber von denen, die ihn bewertet haben, überdurchschnittlich positiv gesehen. Seit seiner Entstehung im Jahr 1942 sind mittlerweile über acht Jahrzehnte vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die Verbindung von Screwball-Elementen mit einer dramatischen, rechtlich verankerten Handlung interessant macht. Innerhalb der Komödien- und Liebesfilm-Tradition seiner Entstehungszeit steht er für eine Erzählweise, die Humor und ernstere gesellschaftliche Fragen bewusst nebeneinanderstellt, statt sich auf eines der beiden Register zu beschränken.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cary Grant als Leopold Dilg
- Jean Arthur als Nora Shelley
- Ronald Colman als Michael Lightcap
- Edgar Buchanan als Sam Yates
- Glenda Farrell als Regina Bush
- Charles Dingle als Andrew Holmes
- Emma Dunn als Mrs. Shelley
- Rex Ingram als Tilney
- Leonid Kinskey als Jan Pulaski
- Tom Tyler als Clyde Bracken
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