Zeta: Una Storia Hip-Hop (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cosimo Alemà |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-04-28 |
| Einspielergebnis | 749.677 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (169 Stimmen) |
Worum es geht
Rom als Stadt der Gegensaetze: hier das Zentrum, dort die Vorstaedte, hier Reichtum und Bekanntheit, dort Armut und Anonymitaet. Zwischen diesen Polen bewegen sich Alex, Gaia und Marco, drei junge Erwachsene, die mit der Zukunft, die ihnen die Gesellschaft zugedacht hat, nicht einverstanden sind. Alex' Alltag besteht aus Marktarbeit, kleinen Drogengeschaeften und dem Leben in einem Vorstadtblock, doch sein eigentlicher Fluchtpunkt ist der Traum vom Hip-Hop. Als dieser Traum tatsaechlich Wirklichkeit wird und er in die Welt des Rap katapultiert wird, muss er sich dort erst behaupten und beweisen. Der plötzliche Erfolg bringt jedoch eigene Probleme mit sich: Alex trifft Fehlentscheidungen, verliert Bezugspunkte und Naehe zu den Menschen um ihn herum, waehrend sein Erfolg fluechtig bleibt. Er sieht sich gezwungen, seinen eigenen Widersprüchen und der Haerte seiner Umgebung ins Auge zu blicken und herauszufinden, was er wirklich will.
Entstehungsgeschichte
Der italienische Spielfilm entstand 2016 unter der Regie von Cosimo Alemà. In den zentralen Rollen sind Izi, Salvatore Esposito, Jacopo Olmo Antinori und Irene Vetere zu sehen. Der Film verbindet die Formen des Dramas mit der Musik als erzaehlerischem und thematischem Element.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Musikfilm passt zu einem Stoff, der die Rap-Szene nicht bloß als Kulisse nutzt, sondern als Fluchtweg und zugleich als Falle begreift. Die Anlage der Geschichte – Aufstieg aus der Vorstadt, ploetzlicher Erfolg, anschließende Krise – folgt einer Bewegung, die typisch fuer Milieustudien zwischen Armut und Popkultur ist. Dass die Handlung explizit zwischen Stadtzentrum und Peripherie, zwischen Bekanntheit und Anonymitaet verortet wird, deutet auf ein Interesse an sozialen Bruchlinien hin, nicht nur an einer individuellen Erfolgsgeschichte.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen liesse. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile fast zehn Jahre vergangen, in denen der Titel offenbar kein grosses Publikum jenseits eines interessierten Kreises erreicht hat. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama und Musikfilm reiht er sich in eine Reihe von Werken ein, die persoenlichen Aufstieg und gesellschaftliche Herkunft gegeneinander stellen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Izi als Alex - Zeta
- Salvatore Esposito als Sante
- Jacopo Olmo Antinori als Marco
- Irene Vetere als Gaia
- Eradis Josende Oberto als Skye
- Francesco Siciliano als Giancarlo Feo
- Massimiliano Gallo als Massimiliano De Simone
- Gianluca Di Gennaro als Gianluca Moccia
- Cristian Sciuva als Fatt
- Fedez als Jab
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Verfügbarkeit
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