Zauberhafte Schwestern (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Griffin Dunne |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Fantasy, Komödie |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-10-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 75.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 68.336.997 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (1.952 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1690 wird Maria Owens wegen ihrer Zauberkünste verbannt. Sie belegt sich selbst mit einem Fluch, der an ihre Nachkommen weitergegeben wird: Jeder Mann, der sich in eine Frau namens Owens verliebt, stirbt eines unnatürlichen Todes.
Die Schwestern Sally und Gillian erben diesen Fluch. Sally hält sich von der Magie fern — bis Gillians gewalttätiger Freund deren Leben bedroht. Dann müssen beide ihre Kräfte einsetzen.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Alice Hoffmans Roman, der auf Deutsch „Im Hexenhaus" heißt und im Original „Practical Magic". Es ist die erste Verfilmung des Buches.
Regie führte Griffin Dunne. Das Drehbuch schrieben Robin Swicord, Akiva Goldsman und Adam Brooks.
Sandra Bullock spielt Sally Owens, Nicole Kidman die Gillian Owens, Stockard Channing die Tante Frances „Franny", Dianne Wiest die Tante Bridget „Jet", Goran Višnjić den Jimmy Angelov, Aidan Quinn den Officer Gary Hallet und Evan Rachel Wood die Kylie Owens.
Produziert wurde der Film von Denise Di Novi. Die Kamera führte Andrew Dunn, den Schnitt besorgte Elizabeth Kling, die Musik stammt von Alan Silvestri.
Gedreht wurde im Bundesstaat Washington, in Coupeville auf Whidbey Island und in Friday Harbor auf San Juan Island. Das Hexenhaus wurde eigens für den Film gebaut und danach wieder abgerissen.
Hinter den Kulissen
An diesem Haus zeigt sich die Machart. Es wurde nicht gefunden, sondern gebaut — und nach Drehschluss wieder abgerissen. Ein Bauwerk, das nur für die Dauer der Aufnahmen existierte, passt zu einer Geschichte über etwas, das sich nicht behalten lässt.
Der Fluch selbst ist sorgfältiger konstruiert, als er zunächst wirkt. Er trifft nicht die Frauen, sondern die Männer, die sie lieben. Die Strafe für Maria Owens wird an ihren Nachfahrinnen dadurch vollstreckt, dass sie niemanden behalten dürfen — Verbannung wird auf diese Weise vererbbar.
Daraus folgt die Aufteilung der beiden Schwestern. Sally meidet die Magie, weil sie den Preis kennt; Gillian lebt, als gäbe es ihn nicht. Dass am Ende beide handeln müssen, löst diese Arbeitsteilung auf.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik urteilte geteilt. Der Spiegel nannte den Film schwachsinnig konstruiert und sprach von faulem Zauber; andere Stimmen würdigten ihn als kurzweilige Unterhaltung.
Auffällig ist die Verteilung der Rollen. Sandra Bullock und Nicole Kidman als Schwestern, Stockard Channing und Dianne Wiest als Tanten, Evan Rachel Wood als Tochter — fünf tragende Frauenrollen, während die männlichen Figuren im Hintergrund bleiben. Für eine Studioproduktion der späten neunziger Jahre ist das eine ungewöhnliche Gewichtung.
Auch der deutsche Titel verschiebt den Akzent. Aus „Practical Magic" — praktischer, angewandter Magie — werden „Zauberhafte Schwestern". Der Roman heißt auf Deutsch „Im Hexenhaus"; Buch und Film tragen hierzulande also verschiedene Namen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Bullock als Sally Owens
- Nicole Kidman als Gillian Owens
- Stockard Channing als Aunt Frances
- Dianne Wiest als Aunt Jet
- Goran Višnjić als Jimmy Angelov
- Aidan Quinn als Gary Hallet
- Evan Rachel Wood als Kylie Owens
- Alexandra Artrip als Antonia Owens
- Mark Feuerstein als Michael
- Caprice Benedetti als Maria Owens
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Verfügbarkeit
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